Mittwoch, 28. Januar 2015

Landesbibliographie Baden-Wuerttemberg

Freitag, 6. Februar 2015, 8.30 Uhr
Tyrann, Verschwender, Modernisierer
Herzog Carl Eugen von Württemberg
Von Marianne Thoms

Carl Eugen regiert Württemberg mit seiner halben Million Untertanen
von 1744 bis 1793. Der selbstverliebte Herrscher macht seinen Hof -
trotz seines kleinen und armen Herzogtums - zum glänzendsten Europas.
Er hat zahllose Liebschaften und zeugt mehr als 100 uneheliche Kinder.
Carl Eugen umgibt sich mit Günstlingen, die seine maßlose
Verschwendung von Steuergeldern einfallsreich unterstützen. Kritiker
wie Christian Schubart lässt er mit Kerkerhaft brechen. Die Landstände
verklagen ihn beim kaiserlichen Hofgericht wegen fortgesetzten
Verfassungsbruchs. Doch Carl Eugen denkt auch reformerisch: Er gründet
die Hohe Carlsschule, deren berühmtester Zögling Friedrich Schiller
ist, um Beamte, Offiziere und Künstler besser ausbilden zu lassen. Bis
zu seinem Tod hält Carl Eugen aber seinen Anspruch auf absolute
Herrschaft für unantastbar.

swr2.de

+

s.a.

Gründung ... am 11.02.1765
durch Herzog Karl Eugen von Württemberg, === zunächst in Ludwigsburg,
von 1777 an in verschiedenen Gebäuden in Stuttgart, von 1886 an in
"modernem" Bibliotheksgebäude, 1944 zum größten Teil zerstört, seit
1970 Neubau. Von Anfang an intensiver Bestandsaufbau durch den
Gründerherzog (Handschriften, Bibelsammlung, Inkunabeln), gewaltige
Vermehrung durch die Säkularisation nach 1803, unter König Friedrich
I. Separate Hofbibliothek erlesener Bücher, diese seit 1918 bei der
Landesbibliothek. Von Beginn an Pflichtexemplarablieferung aus
Württemberg, seit 1964 aus Baden-Württemberg. Bestandsverlust im 2.
Weltkrieg über 500.000 Bände. Bezug des Neubaus 1970.

http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/WLB


+


> Berichtszeitraum der Landesbibliographie bis zum Jahr 1975 erweitert!
> (03.02.2014)
>
> Das Konversionsprojekt, also die rückwirkende Erfassung von
> Literaturnachweisen aus den gedruckten Bänden der Landesbibliographie
> von Baden-Württemberg in die Datenbank, schreitet mit großen Schritten
> voran. Der vorletzte Band ist geschafft. Mit Abschluss des zweiten
> Bandes sind nun ca. 9.800 Titelnachweise aus den Berichtsjahren 1975
> und 1976 in der Datenbank der Landesbibliographie verzeichnet und
> können somit online recherchiert werden. Im Anschluss wurde sofort mit
> der Bearbeitung des ersten und damit letzten Bandes mit 6.745 Titeln
> aus den Jahren 1973 und 1974 begonnen.
>
>
>>>>> Literaturnachweise ab Berichtsjahr 1977 sind in der
>>>>> Datenbank recherchierbar.
>>>>> http://www.statistik.baden-wuerttemberg.de/LABI/
>>>>> Es sind mehr als 300.000 doc-s in der datenbank.
>>>>> Davon 52 Lit.stellen zu Jerg Ratgeb.
>>>>>

Keine Kommentare: