Dienstag, 22. Dezember 2015

Rijksmuseum ...

===Feuerländer am Züriberg, ===
====Indianer bei Sarrasani, Senegalesen im Zoo ====
- die Zurschaustellung "exotischer" Menschen war bis weit ins 20.
Jahrhundert hinein ein Massenvergnügen. Die Autorin Rea Brändle ist
dem Phänomen nachgegangen und ist dabei auf erschreckende Schicksale
und eine große Gedankenlosigkeit im Umgang mit den Fremden gestoßen.
Die nun vorliegende, stark erweiterte Neuausgabe von "Wildfremd,
hautnah" bietet neben vielen neuen Bildern vertiefte Informationen zu
einzelnen Truppen und Personen wie etwa zum ­Vortragsreisenden Bocke
­Boninge aus Kamerun oder zu John Glatty aus Sierra Leone, dem
Betreiber des Zürcher Lokals Zum Afrikaner. Erstmals sind die
Hintergründe der Völkerschauen im Seitenzelt des Circus Knie
­untersucht worden. In der ausgebauten Dokumentation sind zudem
weitere Tourneestationen der Zürcher Gastspiele aufgelistet. Mit einem
Vorwort von Gesine Krüger, Professorin für neuere Geschichte an der
Universität Zürich. 300915 via onleihe



>>
>>> AMSTERDAM — The Rijksmuseum is in the process of removing language
>>> that could be considered offensive from digitized titles and
>>> descriptions of some 220,000 artworks in its collection. Words that
>>> Europeans once routinely used to describe other cultures or peoples,
>>> like "negro," "Indian" or "dwarf" will be replaced with less racially
>>> charged terminology.
>>>
>>> "The point is not to use names given by whites to others," Martine
>>> Gosselink, head of the history department at the Rijksmuseum, who
>>> initiated the project, said Thursday. For example, she said, "We Dutch
>>> are called kaas kops, or cheeseheads, sometimes, and we wouldn't like
>>> it if we went to a museum in another country and saw descriptions of
>>> images of us as 'kaas kop woman with kaas kop child,' and that's
>>> exactly the same as what's happening here."
>>>
>>>
>>> http://mobile.nytimes.com/blogs/artsbeat/2015/12/10/rijksmuseum-removing-racially-charged-terms-from-artworks-titles-and-descriptions/
>>
>> Der Artikel ist länger als die oben zitierten zeilen

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