Montag, 20. Februar 2017

Odin erfindet, Thor weiht die Runen ... 22.02.

VORTRAG
"Odin erfindet, Thor weiht die Runen – Inschriften aus dem heidnischen Norden"

Der im deutschsprachigen Raum führende Runologe Prof. Dr. Klaus Düwel,
Göttingen, berichtet über die Runeninschriften Skandinaviens, in denen
uns die Götternamen Odin und Thor begegnen. Welche Bedeutung kommt
ihnen zu? Daneben erscheinen dämonische Wesen, Alben und Elfen, deren
schadenbringende Einwirkungen die Menschen mit Hilfe von runischem
Schriftzauber und Buchstabenmagie abzuwehren gesucht haben. Vereinzelt
schützen Runeninschriften in diesem Sinne auch geweihte Plätze und
Kultstätten.

22. Februar, 18 Uhr, Refektorium des Karmeliterklosters. Der Eintritt ist frei



s.a.



Die wichtigsten Götter der Wikingerzeit sind Odin für Krieg, Zauber-
und Dichtkunst, Thor für Gedeihen und die kosmische Ordnung sowie das
Geschwisterpaar Freyr / Freyja für Fruchtbarkeit. Daneben gibt es
Riesen, Elfen und Zwerge. Die Götter leben in einer eigenen Weltzone
(Asgard). Sie symbolisieren aber eine kosmologische Ordnung, die sie
gegen Chaos-Mächte wie Riesen und Untiere verteidigen. Am Ende der
Zeit gehen sie im Endkampf Raknarök unter. Für einige Götter, wie etwa
den altgermanischen Himmelsgott Týr oder Muttergottheiten, wird ein
hohes Alter vermutet.

http://www.archaeologisches-museum.frankfurt.de/index.php/de/der-nordische-goetterhimmel

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