The dark side of adult education, 4.-6. Juli 2022 in Salzburg

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Date: Wed, May 18, 2022 at 11:42 PM
Subject: [forum-kpb-info] The dark side of adult education, 4.-6. Juli, Anmeldung jetzt


Liebe Kolleg*innen,


von 4.-6. Juli findet wieder „The dark side of adult edcuation", diesmal in Salzburg, statt.

 

Programm und organisatorische Informationen in beiliegender Einladung. 

Anmeldung bis Ende Mai noch möglich.




end of fwd




den text zu illich via copy & paste:


"

War eine andere „Moderne" möglich?
Die aktuelle Rezeption von Ivan Illichs Kritik (Christian Kloyber)
Von Humberto Beck1

erschien 2018 die kritische Analyse Otra modernidad es posible.

El pensamiento de Ivan Illich2

mit einer zu beobachtenden Nachwirkung für den Diskurs

am Zustand „moderner" Demokratien. Eine These, die durch die neue Rezeption in La-
teinamerika und den Süden der Vereinigten Staaten ausgelöst wird (Migration, Bildung,

Gesundheit) und die populistische Linke (vor allem Mexiko) bezieht sich vor allem auf
den kritischen Entwurf Ivan Illichs in den 1960er Jahren (CIDOC, Cuernavaca)3

. Im Vor-
wort formuliert Humberto Beck diese Herausforderung:

Wenn das neue Jahrhundert eines gebracht hat, dann die Notwendigkeit, eine Reihe
von Fragestellungen in Erinnerung zu rufen, die nach dem „Ende der Geschichte"
[Francis Fukuyama] schon gelöst erschienen. Unter ihnen vor allem und an erster

Stelle die Menge alter und neuer Spannungen, die um Freiheit und Gleichheit krei-
sen. Die Notwendigkeit diese Angelegenheiten wieder zu denken – ein Zeichen da-
für ist die Reaktivierung der Unruhe um die Frage der Gleichheit in unserer Epoche –

erzwingt eine Forderung: die einer adäquaten Sprache für die Kritik an Exklusion,
Unterdrückung und Ungleichheit. (Die Ursachen von Exklusion, Unterdrückung und

Ungleichheit liegen in den jüngsten Wellen von [neoliberalen und globalen] Moder-
nisierungsversuchen.)4

Schon vor dem Schrumpfen globaler Zusammenhänge zu einer Krise, ausgelöst durch

eine Pandemie, kommt das Bild auf, die Gesellschaften haben vor Jahren an einer Weg-
gabelung die falsche Abkürzung genommen und das wiederholt sich dramatisch wieder.

Welche Optionen waren es damals? Was heißt das heute zum Beispiel für die Erwach-
senenbildung, die in den frühen 1970er Jahren noch das Manifest von Cuernavaca5

und

die provokative These der „Entschulung der Gesellschaft" als Bekräftigung der Erneue-
rung der Erwachsenenbildung sahen?

1
Humberto Beck Humberto Beck | El Colegio de México - Academia.edu
2 (PDF) "Otra modernidad es posible: el pensamiento de Iván Illich" (Introducción) | Humberto Beck -
Academia.edu
3 The Moment of Rupture | Humberto Beck (upenn.edu)

4

4
Siehe: (PDF) "Otra modernidad es posible: el pensamiento de Iván Illich" (Introducción) | Humberto
Beck - Academia.edu [übersetzt ins Deutsch von Christian Kloyber mit erläuternden Ergänzungen in
eckiger Klammer]

5 Manifest von Cuernavaca [Der Preis lebenslanger Erziehung, Ivan Illich et al., 1974], Volltext (CIDOC-
Dokument I/V 74/70)

Christian Kloyber, 1990–2020 Mitarbeiter am Bundesinstitut für Erwachsenenbildung
beschäftigt sich mit der Geschichte der bundesstaatlichen Erwachsenenbildung in
Österreich nach 1945. Vor allem gilt sein Interesse der Kulturgeschichte des Exils in
Lateinamerika, vor allem in Mexiko seit 1934. Mitbegründer der Dark Side of Adult
Education. Aktuelle Texte und Quellen auf seiner Website https://kloyber.eu

"

schöner formatiert im pdf 



mehr zu illich auch im AKI-wiki auf

http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Ivan_Illich

Buen vivir ... 13.05.2022 in Karlsruhr

zur info



13. Mai 2022 | 19:30 Uhr – 22:00 Uhr

Buen vivir meets Postwachstumsökonomie – Diskussion mit Alberto Acosta und Niko Paech

Wie wollen wir leben? Wie sieht ein „Gutes Leben" aus? Kann es ein gutes Leben für alle geben? Wird es „by design or by desaster" früher oder später den Wandel hin zu einer genügsameren und nicht mehr wachsenden Wirtschaft geben? Wie könnten Wege in eine nachhaltige und gerechte Zukunft aussehen?

Veranstalter
Klimabündnis Karlsruhe
c/o Ingo Laubenthal
Indianaring 36
76149 Karlsruhe

0705 via site = https://www.oekom.de/buch/buen-vivir-9783865817051
 


 =


Wie wollen wir leben? Wie sieht ein „Gutes Leben" aus? Kann es ein gutes Leben für alle geben? Wird es „by design or by desaster" früher oder später den Wandel hin zu einer genügsameren und nicht mehr wachsenden Wirtschaft geben? Wie könnten Wege in eine nachhaltige und gerechte Zukunft aussehen?

Mit diesen Fragen setzen sich Alberto Acosta und Niko Paech in Buen vivir meets Postwachstumsökonomie auseinander. Der Ecuadorianer Alberto Acosta gehört zu den führenden Intellektuellen Lateinamerikas und ist der bedeutendste Verfechter des Konzepts „Buen Vivir" – des „Guten Lebens" für Alle. Das indigene Konzept „Buen Vivir" propagiert – neben einem Leben im Einklang mit der Natur – ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens- und Politikstil. Der Wirtschaftswissenschaftler Niko Paech ist einer der bekanntesten deutschen Wachstumskritiker. Als Professor für Postwachstumsökonomie beschäftigt er sich mit nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensformen. Er zeigt auf, wie ein Lebensstil, der ein „Gutes Leben" für alle ermöglicht, bei uns aussehen könnte.

Umrahmt wird das Gespräch mit lateinamerikanischer Live-Musik von Grupo Sal: Aníbal Civilotti und Fernando Dias Costa von der Kultband Grupo Sal DUO sorgen mit mitreißender lateinamerikanischer Musik dafür, dass ein Teil des guten Lebens an diesem Abend direkt erlebbar wird. Für das leibliche Wohl sorgt Hossein Fayazpour von Tischlein Deck Dich e. V. mit einer feinen Auswahl an frisch zubereitetem veganem und vegetarischen Fingerfood – regional, saisonal und nachhaltig.

Datum: Freitag, 13. Mai 2022 um 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr), Ende der Veranstaltung ca. 22 Uhr
Veranstaltungsort: Albert-Schweitzer-Saal, Reinhold-Frank-Str. 48 a, Karlsruhe

Tickets: VVK 13 €, Abendkasse 15 €, Vergünstigt 10 € (z. B. gültiger Studentenausweis, Karlsruher Pass). Die Tickets sind bei allen Vorverkaufsstellen von Reservix in Karlsruhe erhältlich oder online über Reservix oder über ADticket. Weitere Kartenvorverkaufsstellen: Badische Neueste Nachrichten, Theaterhaus – DAS SANDKORN, Musikhaus Schlaile, TicketForum Postgalerie, Tourist-Information Karlsruhe, Hotline: 0721 23000




Erinnern an: Bücherverbrennungen im Mai 1933 - 05.2022

Der Arbeitskreis für Information -AKI- erinnert auch in seinem aktuellen Fortbildungsprogramm wieder an die Bücherverbrennungen im Mai 1933.

Damals brannten bei der „Aktion wider den undeutschen Geist" die Scheiterhaufen in ganz Deutschland und viele Menschen warfen das vermeintlich »schädliche undeutsche Schrifttum« ins Feuer.

Erich Kästner war in Berlin selber Zeuge dieser Untaten, denen noch weit schlimmere Folgen sollten. Heinrich Heine schrieb in einem Werk bereits im Jahr 1823: "Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Wir lesen Texte und Gedichte von verbrannten Autoren* (Bert Brecht, Sigmund Freud, Heinrich Heine, Erich Kästner, Stefan Zweig, ... u.v.a.) und erinnern damit an eine sehr dunkle Zeit in der deutschen Geschichte.

Termin: 10.05.2022, 18 Uhr, in digital via ZOOM.
Weitere Hintergründe und Details im AKI-wiki auf wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/1933


Kontakt und Anmeldung:
Arbeitskreis für Information -AKI- (www.aki-stuttgart.de) Karl Dietz, Dipl.-Dokumentar (FH), Mobil 0172 / 768 7976, E-Mail karl.dz@gmail.com


Der Arbeitskreis für Information bietet seit 1964 Fortbildung und Vernetzung in real und digital mit den Schwerpunkten Archiv, Bibliothek, Dokumentation, Information und Kultur in der Region Stuttgart.



Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976




Claude E. Shannon * 30.04.1916

In loving memory




In Erinnerung an Claude E. Shannon


On Thu, Apr 28, 2016
> Die Algebra der Information
>
> Eine Sendung zum 100. Geburtstag des Mathematikers und Ingenieurs Claude
> Shannon
>
> Gestaltung: Armin Medosch
> 28.04.2016, von 19:05 bis 19:30 Uhr ORF Ö1, Dimensionen
>
> Ein Porträt eines vielfach begabten Wissenschafters, dem wir mehr
> verdanken, als bekannt ist.
>
> Interviewpartner: Axel Roch, Kulturwissenschafter und Medientheoretiker /
> Wolfgang Ernst, Professor für Medientheorie, Humboldt-Universität, Berlin /
> Jutta Weber, Professorin für Mediensoziologie, Universität Paderborn /
> Gabriele Gramelsberger, Technikphilosophin
>
 
>
> Vor 100 Jahren wurde jener Mathematiker und Elektronik-Ingenieur geboren,
> mit dem der Aufbruch in das moderne Informationszeitalter begann: Der
> Amerikaner Claude E. Shannon. Er arbeitete eine mathematische Theorie der
> Nachrichtenübertragung aus, auf der unsere digitale Kommunikation mittels
> Computer, Smartphone und Internet beruht.
>
> Shannon zeigte, wie viele Bits pro Sekunde störungsfrei über ein
> Informationssystem - bestehend aus Sender, Kanal und Empfänger - übertragen
> werden konnten. Weil Shannon die Information rein mathematisch und bar
> jeder Semantik behandelte, lieferte seine Theorie eine Blaupause für jede
> Art von Signaltransfer, beispielsweise auch für das neuronale Netzwerk im
> menschlichen Gehirn.
>
> Zudem beschäftige sich Shannon mit dem Design von Schaltkreisen und
> Konzepten der automatisierten Datenverschlüsselung und er baute eine
> Frisbee-Scheibe mit Raketenantrieb. Mit einem prototypischen Schachcomputer
> und einer elektromechanischen Maus, die durch ein Labyrinth lief und sich
> dabei die Routen merken konnte, gab Shannon auch wichtige Denkanstöße im
> Bereich der künstlichen Intelligenz.

via
> --
> rohrpost - deutschsprachige Liste zur Kultur digitaler Medien und Netze

= 404


==    If it's not a surprise, ==
===it's not Information. - Claude Shannon ===


===Claude E. Shannon: ===
Spielzeug, Leben und die geheime Geschichte seiner
Theorie der Information" von Axel Roch, Hardcover, 117 Abb., 256 Seiten,
gegenstalt Verlag, Berlin 2009, 978-3-9813156-0-8

Das Buch erzählt erstmals die geheime Geschichte der
Informationstheorie Claude Shannons und enthält zwei Kapitel über Shannons
Spielzeuge. Geheim, da Informationstheorie und Kryptologie
Auftragsarbeiten des Pentagons waren. Spielzeuge, da diese
Metaphern der Steuerung und Balance bei Shannon sind.

Zugleich ist die Publkation Katalog der Shannon-Ausstellung im
Heinz NixdorfMuseumsForum (HNF) in Paderborn.


Interview zur Neuerscheinung mit Florian Rötzer:
"Auf die Einräder Ihr Medienphilosophen!"
 

Hochschule für Gestaltung Ulm :: "Von der Stunde Null bis 1968" am 01.05.2022

Die Hochschule für Gestaltung Ulm (1953-1968) war eine international anerkannte Ausbildungsstätte für Industriedesign.


Ihre Gründer*innen − Inge Scholl, die Schwester von Hans und Sophie Scholl, Otl Aicher sowie der Max Bill − hatten es sich zum Ziel gesetzt, das Leben in Deutschland nach dem Ende des Faschismus neu zu denken und zu organisieren.

Sie orientierten sich dabei an den Ideen der Moderne.
Gut gestaltete Industrieprodukte sollten einem jeden zu Wohlstand und einem guten Leben in einer demokratisch organisierten, freien Gesellschaft verhelfen.


Erfahren Sie mehr zur Geschichte der ehemaligen HfG Ulm in der öffentlichen Führung
"Von der Stunde Null bis 1968" zum Tag der Arbeit, am Sonntag, 01. Mai 2022 um 15 Uhr.


2904 via fb hfg

Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976