Bodleian library in oxford ... #BOOKmooc




Released On: 31 Aug 2020
Available for 4 days

A 3000-year journey through the destruction of knowledge and the fight against all the odds to preserve it. Richard Ovenden, director of the Bodleian Library, explains how attacks on libraries and archives have been a feature of history since ancient times, but have increased in frequency and intensity during the modern era. Libraries are far more than stores of literature, through preserving the legal documents such as Magna Carta and records of citizenship they also support the rule of law and the rights of citizens. Today, the knowledge they hold on behalf of society is under attack as never before. At once a powerful history of civilisation and a manifesto for the vital importance of physical libraries in our increasingly digital age, Burning the Books is also a very human story animated by an unlikely cast of adventurers, self-taught archaeologists, poets, freedom-fighters - and, of course, librarians and the heroic lengths they will go to preserve and rescue knowledge. Richard Ovenden demonstrates fundamentally how knowledge of the past still has so many valuable lessons to teach us and we ignore it at our peril. Written by Richard Ovenden Read by Anthony Head Abridged by Siân Preece Produced by Jill Waters


=

  

Burning the Books by Richard Ovenden

https://www.bbc.co.uk/sounds/play/m000m56c  





Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976



 

Duke Humfrey's Library is the oldest reading room in the Bodleian Library at the University of Oxford. It is named after Humphrey, Duke of Gloucester, a connoisseur of literature, who donated his collection of 281 books to the university at his death in 1447. Books were hand-written at the time and his legacy was considered an extraordinarily generous donation, since the university previously had only 20 books. Only three books from the original donation remain, the rest having been removed in 1550 and probably burnt during the Reformation. The library was restored and restocked by Thomas Bodley from 1598 onwards. The books in the oldest part of the library are accommodated in oak bookcases that are at right angles to the walls on either side, with integrated reading desks. The ceiling consists of panels painted with the coat of arms of the University of Oxford.

This picture shows the interior of Duke Humfrey's Library, looking east along the medieval section towards the arts end.


via wiki p




Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976


+ some wdh



As a medium for the display of information

, === the printed page is superb. It affords enough resolution to meet the eye's demand. It presents enough information to occupy the reader for a convenient quantum of time. It offers great flexibility of font and format. It lets the reader control the mode and rate of inspection. It is small, light, movable, cuttable, clippable, pastable, replicable, dis- posable, and inexpensive. Those positive attributes all relate, as indicated, to the display function.



die zeilen oben 

sind aus 1965

s.a.

ein tln im elearning vor langer zeit kam mal mit einem leitz ordner incl. aller meiner mails an die seminarliste ... 






Der Tag, als er sich in der Bodleian Library als Benutzer registrieren
liess, war Tolkien einen Bericht an seine Verlobte Edith wert.

«Um 11 Uhr», so schrieb er, «zog ich meinen Talar an und wappnete mich
für eine Prüfung, die ich lang vor mir hergeschoben habe: nämlich mich
an der Bodleian Library registrieren zu lassen und den Eid abzulegen.
Ich wurde freundlicher empfangen, als ich erwartet hatte – zu manchen
Leuten sind sie ausgesprochen grob –, und ging dann zur Radcliffe
Camera [dem öffentlichen Lesesaal der Bibliothek], um mich dort
einzuschreiben. Du kannst Dir nicht vorstellen, mein Kleines, welch
ein ehrfurchtgebietender und glänzender Ort diese Bibliothek voll
wunderbarer Manuskripte und unbezahlbarer Bücher ist.»

#wow


... 
> > >
> > >
> > > j-r-r-tolkien-reads-from-the-two-towers
> > > http://www.openculture.com/2013/07/j-r-r-tolkien-reads-from-the-two-towers-the-second-book-of-the-lord-of-the-rings-trilogy.html
> > >
> > >
> > >
> > >
> E-Learning / Blended Learning / Seminare / Vorträge
> Internet / Recherche / Social Media / Digitales Lernen
> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Karl_Dietz

im januar geht es auch um OER. 
einige infos dazu im AKI-wiki


 

Nanni Balestrini (1935-2019)

Ergänzend zum hinweis auf die neuausgabe "der verleger" 
die wdh einer mail aus mai 2019. 



On Wed, May 22, 2019 at 11:48 AM
Eine traurige nachricht


On Tue, May 21, 2019 at 4:37 PM <hamburg@assoziation-a.de> wrote:
>
> Liebe Freundinnen und Freunde,
> liebe Kolleginnen und Kollegen,
>
> gestern erreichte uns die traurige Nachricht, dass unser Freund und italienischer Autor Nanni Balestrini am 20. Mai 2019 in Rom im Alter von 83 Jahren gestorben ist.
>
> 1935 in Mailand geboren, veröffentlichte Balestrini bereits mit 19 Jahren sein erstes Gedicht. Seit den 1960er-Jahren war er eine der bedeutendsten Figuren der italienischen Kultur- und Literaturszene, er war Mitglied der „Gruppe 63" und zählte zusammen mit Umberto Eco, Edoardo Sanguineti u.a. zur literarischen Neo-Avantgarde Italiens. Er war aktiv gleichermaßen als undogmatischer Linker wie als moderner Lyriker, als Schriftsteller und bildender Künstler wie auch als Verlagslektor und -berater, unermüdlicher Zeitschriftengründer und Organisator von Literaturfestivals und Ausstellungen. Er experimentierte mit den avanciertesten literarischen und bildnerischen Techniken und Formen, arbeitete mit Text- und Wortcollagen.
>
> Politisch war Balestrini in der unabhängigen Linken beheimatet. Er war mit Toni Negri Gründungsmitglied von „Potere Operaio" und später in der „Autonomia" aktiv. Der große Schlag der italienischen Polizeibehörden gegen die radikale Linke im April 1979, der die bleiernen Jahre einläutete, traf auch ihn. Aus dem unerwünschten Provokateur des Literaturbetriebs war ein gesuchter Staatsfeind geworden. Balestrini konnte gewarnt werden und floh über die Alpen nach Frankreich. Die Jahre des Exils in Paris dauerten bis 1984.
>
> Balestrinis literarisches Werk reflektiert wie kaum ein anderes die jüngere Sozialgeschichte Italiens und stellt zugleich den Versuch dar, ästhetische und politische Avantgarde miteinander zu verbinden. „Die Methoden seiner Prosa sind so experimentell wie die sozialen Massenbewegungen und die individuellen Lebenswege, von denen sie handelt", formulierte es treffend Peter O. Chotjewitz.
>
> Im deutschen Sprachraum ist Balestrini vorwiegend durch seine belletristischen Werke bekannt geworden. Sein erster Roman „Wir wollen alles" ist eine Hommage an die Kämpfe des italienischen Massenarbeiters und wurde mitten in einem Zyklus von Arbeiterkämpfen geschrieben, in denen der FIAT-Konzern in Turin im Jahr 1969 zum Zentrum des Aufstands gegen das Fabriksystem wurde. Mit seiner Geschichte eines rebellischen Arbeiters aus dem Süden wurde Balestrini mit einem Schlag zum „Romancier des Operaismus". Der Titel des Buches wurde zur Parole einer „anderen Arbeiterbewegung" – weit über Italien hinaus.
>
> Protagonist seines vielleicht bekanntesten Romans „Die Unsichtbaren" ist ein Basismilitanter der Generation von 1977, der „Autonomia", die das Land in ein riesiges Laboratorium neuer Lebensentwürfe verwandelte. Es war eine Zeit nicht enden wollender Massendemonstrationen, der Hausbesetzungen, linken Kulturzentren und freien Radios. Mit beispielloser Kreativität und Radikalität forderte eine Bewegung von Jugendlichen die herrschende Kultur und das Bürgertum heraus und artikulierte ihre Ablehnung in Fabriken, Schulen und Stadtvierteln lustvoll und zugleich militant.
>
> Der Roman „Der Verleger" schließlich, den wir 1992 in deutscher Sprache veröffentlichten und der kürzlich kongenial von Michael Farin als Hörspiel bearbeitet wurde, beschreibt im Rückblick die Zuspitzung der Kämpfe zwischen Partisanentradition und entstehender Fabrikguerilla in einer atemberaubend verdichteten Prosa. Im März 1972 kam der legendäre Verleger Giangiacomo Feltrinelli bei einem Bombenanschlag auf einen Strommast ums Leben. Sein Tod markierte einen tiefen Einschnitt in der Geschichte der italienischen Nachkriegslinken. In dem Roman setzt sich mosaikartig ein Bild zusammen, in dem die Schlüsselbedeutung dieses historischen Moments Konturen gewinnt.
>
> Alle drei Romane veröffentlichten wir 2008 in einem Band als die Trilogie „Die große Revolte" (http://www.assoziation-a.de/buch/Die_grosse_Revolte), die Balestrinis Hauptwerk darstellt.
>
> In der Edition ID-Archiv erschien 1995 Balestrinis Roman „I Furiosi", der den Ultras des AC Milan ein literarisches Denkmal setzt und von diesen im Stadion mit einem gigantischen Pyrofeuerwerk gefeiert wurde. Auch dieses Werk wurde im Staatstheater Stuttgart auf die Bühne gebracht. Der Wiener Bahoe Verlag veröffentlichte das für die documenta 13 in Kassel geschriebene Buch „Carbonia. Als wir alle Kommunisten waren", das der Resistenza und den Arbeiterkämpfen auf Sardinien gewidmet ist. Zusammen mit Primo Moroni verfasste Balestrini schließlich die monumentale Chronik der radikalen italienischen Linken in den 1960er- und 1970er-Jahren „Die goldene Horde".
>
> Nanni Balestrini war als Schriftsteller wie als Mensch von einzigartiger Statur. Nie hat er einen Kompromiss gemacht, weder politisch noch literarisch, noch stilistisch. Er bewegte sich mit der gleichen Grandezza in einem autonomen Centro sociale wie in einer renommierten Galerie oder auf der Biennale in Venedig. Jede Anbiederung war ihm fremd, aber er gab die von ihm porträtierten Menschen in einem so treffenden, genauen Stil kühler Leidenschaft wieder, dass diese ihn dafür geradezu liebten.
>
> Gerne erinnern wir uns an die wenigen, aber kostbaren Begegnungen mit ihm, sei es bei einem Polenta-Essen in der Wohnung seines Übersetzers Andi Löhrer, bei einem Besuch in Rom oder zuletzt anlässlich der Ausstellung seiner Collagen im Jahr 2016 in der Berliner WeGallery. Bei diesem letzten Zusammentreffen hatten wir auch das Glück, in Anwesenheit Nannis den von Thomas Atzert, Andreas Löhrer, Reinhard Sauer und Jürgen Schneider anlässlich seines 80. Geburtstags veröffentlichten Sammelband „Landschaften des Wortes" (http://www.assoziation-a.de/buch/Balestrini_Landschaften) im Roten Salon der Volksbühne vorstellen zu können. Im letzten Jahr veröffentlichten wir schließlich eine Neuauflage des Romans „Sandokan" (http://www.assoziation-a.de/buch/Sandokan), der sich mit der ne apolitanischen Camorra auseinandersetzt und zu dem Roberto Saviano ein Vorwort beigesteuert hat.
>
> Nanni Balestrinis Werk bleibt für immer das literarische Vermächtnis der Revolte in Italien. Wir vermissen seine unverwechselbare Stimme sehr, in unserem Herzen wird er stets einen Platz haben und er wird auch in Zukunft ein Echo bei all jenen finden, die die aufständische Hoffnung auf eine solidarische Welt nicht aufgegeben haben.
>
> Mit herzlichen Grüßen
> Theo Bruns & Rainer Wendling
>
> P.S.: Gerne verweisen wir auch auf die Nachrufe von Jürgen Schneider (http://telegraph.cc/zeichen-und-spuren/), Sebastian Lotzer (https://bit.ly/2HUSOkX) und Andreas Fanizadeh (https://bit.ly/2w9AkaG).




On Wed, May 22, 2019 at 5:40 PM Karl Dietz <karl.dz@gmail.com> wrote:
Ein weiterer nachruf via ZKM


Mit der Ausstellung »Wer das hir liest, braucht sich vor nichts zu fürchten« widmete das ZKM Balestrini im Frühjahr 2017 eine Ausstellung, die erstmals einen umfassenden Überblick über sein visuell-poetisches Oeuvre gab. Collagen und Cut-Ups aus Bildern, Texten und Filmsequenzen zeigen ein Lebenswerk, das sich gegen die »Trägheit der Sprache« wandte und damit gegen die Erstarrung des Denkens und Handelns. Sie zeigen jene möglichen Welten, die wir nicht wagen sowie jene, die wir übersehen haben.   


Nanni Balestrini ist tot – Das ZKM trauert um einen der bedeutendsten Vertreter der italienischen Nachkriegsavantgarde

21.05.2019



 
 

Buchtipp: Nanni Balestrini: Der Verleger

2x cc zur info


On Thu, Sep 24, 2020 at 11:15 AM <hamburg@assoziation-a.de> wrote:

Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir möchten euch/Sie auf die Neuausgabe eines Romans aufmerksam machen, denn wir wärmstens zur Lektüre empfehlen. Es handelt sich um »Der Verleger«, das formal und inhaltlich vielleicht radikalste Werk des großen italienischen Schriftstellers Nanni Balestrini, der im vergangenen Jahr gestorben ist. Der Roman ist eine der gelungensten literarischen Verarbeitungsformen der dramatischen 1970er-Jahre – nicht nur – in Italien. Zugleich stellt er die Würdigung einer der herausragendsten Verlegerpersönlichkeiten der europäischen Nachkriegsgeschichte dar.

Nanni Balestrini
Der Verleger
Aus dem Italienischen von Christel Fröhlich und Andreas Löhrer
ISBN 978-3-86241-480-2, 152 Seiten, gebunden, 18,00 €
https://www.assoziation-a.de/buch/Balestrini_Der_Verleger

An einem Morgen im Frühling des Jahres 1972 wird in der Nähe von Mailand unter einem Strommast die Leiche eines Mannes gefunden, der bei einer fehlgeschlagenen Sabotageaktion ums Leben kam. Schnell stellt sich heraus: Bei dem Toten handelt es sich um Giangiacomo Feltrinelli, die berühmteste und schillerndste Verlegerpersönlichkeit Europas, Spross einer reichen Familie, militanter Linker und Parteigänger Che Guevaras.

Fast 20 Jahre später treffen sich ein junger Regisseur, eine Journalistin, ein Buchhändler und ein Universitätsprofessor, die damals Weggefährten des Verlegers waren, um einen Film über sein Leben zu drehen und der Bedeutung nachzugehen, die sein Tod für ihre eigene Biografie und die Entwicklung der neuen Linken beinhaltete.

Das Filmprojekt wird nicht zum Abschluss kommen, doch klar wird, dass der Tod des Verlegers einen entscheidenden Wendepunkt der italienischen Linken markierte und den Übergang zu den Kämpfen einer jungen Generation bedeutete, die sich auf die Suche nach radikal neuen, kollektiven Lebens-, Arbeits- und Aktionsformen machte und damit in einen schroffen Gegensatz zum herrschenden Gesellschaftssystem trat.

Der Roman montiert in virtuoser Weise zeitgenössische Presseberichte, den Obduktionsbericht der Leiche, die heftigen Diskussionen, die der Tod Feltrinellis in der Linken auslöste, und verknüpft sie mit Zitaten einer leidenschaftlichen Liebesgeschichte aus Malcom Lowrys »Unter dem Vulkan«. So gelingt es dem literarisch kunstvollsten Roman Balestrinis, die dramatischen 1970er-Jahre Italiens in emblematischer Weise zum Ausdruck zu bringen und der verfemten und verzerrten Figur des Verlegers ihre Würde zurückzugeben.

Mit herzlichen Grüßen
Theo Bruns & Rainer Wendling

https://www.assoziation-a.de/
https://twitter.com/AssoziationA
https://www.facebook.com/Assoziation-A-535947913096142

 

370 Jahre Zeitungsdruck in Leipzig - 20.09.2020-30.05.2021

zur


On Fri, Sep 18, 2020 at 2:37 PM Karl Dietz <karl.dz@gmail.com> wrote:
 


Vor rund 370 Jahren in Leipzig von Timotheus Ritzsch mit den „Einkommenden Zeitungen" aus der Taufe gehoben blickt dieses besondere Medium auf eine wechselvolle Geschichte. Am „Tag der Zeitung" finden statt: druckhistorische Führungen, interaktive Aktionen an der Druckerpresse, Lesungen aus alten Tageszeitungen, Button-Druck mit historischen Zeitungsmotiven. Höhepunkt des Programm ist die „Maschinenmusik" von und mit Christoph Schenker.

1809 via fb dnb
 


im weiteren kontext zu oben fiel mir die
inetbib 
mail unten in die virtuellen finger. tempus fugit ...


On Fri, Apr 26, 2019 at 9:17 PM
Die allen neuen Berichten in dieser Sache zu Grunde liegende
Pressemitteilung des BGH 
https://www.bundesgerichtshof.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/2019054.html?nn=11918200



 

Am 26.04.2019 um 16:33
> Vorschaubilder in Online-Bibliothek: BGH legt "Framing-Streit" dem EuGH vor
> <https://www.heise.de/newsticker/meldung/Vorschaubilder-in-Online-Bibliothek-BGH-legt-Framing-Streit-dem-EuGH-vor-4408490.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom>
>
> Der EuGH soll klären, ob die Deutsche Digitale Bibliothek Bilder aus dem
> Repertoire der VG Bild-Kunst gegen Einbinden durch Dritte schützen muss
> oder nicht.
>


Eugene Garfield * 16.09.1925

 
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die mail oben wg
eugene garfield

der einstein der info+doku




hat morgen * mehr zu ihm im AKI-wiki auf