www.museum-macht-stark.de :: Museum für Druckkunst Leipzig :: Albert Kapr * 20.07.1918

Zwischen historischem Buchdruck und digitaler Schriftgestaltung. Die Stiftung Reinbeckhallen erprobt in ihrem derzeitigen Projekt 
"Antiqua denken. Fraktur reden. Grotesk handeln. Schriftbilder enträtseln und gestalten" 
eine kreative Verknüpfung dieser beiden Bereiche. Ausgehend von alltäglichen Schreib- und Lesegewohnheiten soll ein Zugang zu Schrift gefunden werden, wobei auch auf Techniken, wie etwa den Schriftguss, eingegangen wird. Anschließend werden alle Teilnehmenden selbst aktiv und können mit unterschiedlichen Medien und Techniken ihre eigenen Schriftproben gestalten. Eine Abschlusspräsentation vereint die entstandenen Resultate. Alle Interessierten können gerne am Freitag, 19.08. um 13 Uhr im Projektraum der Reinbeckhallen vorbeikommen.
Das Projekt wurde im Rahmen unserer Förderinitiative "Museum macht stark" gefördert. Aktuell werden über 100 Projekte gefördert. Bewerbungen für Fördermittel sind ab Oktober 2022 möglich.  
www.museum-macht-stark.de


die info oben ging eben via facebook ein.
die infos unten als aufhänger


Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976






On Fri, Jul 29, 2022 
die stelle in leipzig


Stiftungsvorstand und Leitung
Museum für Druckkunst Leipzig


eben gesehen auf kulturbewahren . de
als aufhänger für zwei infos im kontext



Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976




                        Die Buchstaben haben dann  Anmut
                        wenn sie nicht mit Unlust und Hast
                        auch nicht mit Mühe und Fleiß
                                      sondern mit
                                   Lust und Liebe
                                 geschrieben sind
       





"
Die Welt war aus den Fugen geraten. Die Philosophen und Theologen sahen in den Ereignissen des 14. und 15. Jahrhunderts ein Ergebnis der Vorherbestimmung Gottes oder der Konstellation der Sterne. Alle Gebiete des menschlichen Lebens wurden revolutioniert. Neue Technologien waren erfunden oder von fernen Ländern übernommen worden: das Wasserrad als Antrieb für den Hüttenhammer, die Getreidemühle und die mechanische Säge, der Kran, der Hobel1, die von Gewichten in Gang gehaltene Uhr, das Steuerruder, der Kompaß, das Schießpulver und die Papierherstellung. Heimkehrende Kreuzfahrer und Kaufleute hatten von den Ungläubigen unerhörte Werke der Astronomie, der Geographie, der Medizin, der Mathematik und der Philosophie mitgebracht, die in den Kreisen der Humanisten eifrig übersetzt und abgeschrieben wurden. Schrift und Buch waren die Bewahrer und Mittler des ständig wachsenden Wissens. Auch zeichneten sich Wandlungen ab.
"
Johannes Gutenberg von Albert Kapr

 
2x cc


Re: Laura Perls * 15.08.1905

#bornonthisday +1





> Die ... Psychoanalytikerin Dr. Laura (Lore) Perls, geborene
> Posner, war zusammen mit ihrem Mann Dr. Friedrich (Fritz) Perls
> Mitbegründerin der Gestaltpsychotherapie. Sie lieferte wesentliche
> Beiträge zu den Publikationen ihres Mannes Fritz Perls, aber unter
> eigenem Namen hat sie nur wenig veröffentlicht. Nun werden
> Notizbücher, Briefe, Gedichte, Übersetzungen, Kurzgeschichten und
> Entwürfe für Vorträge und Publikationen in ausführlich kommentierter
> Form der deutschsprachigen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
> „Zeitlose Erfahrung" bietet nicht nur wichtige
> Hintergrundinformationen über das Leben von Laura Perls und über die
> Entstehung der Gestaltpsychotherapie, sondern auch Einblick in die
> kulturellen, politischen, und philosophischen Einflüsse auf Laura
> Perls' Werk.
>



Mehr zu Laura Perls im AKI-wiki



Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976

AKI-wiki: http://wiki.aki-stuttgart.de

Franco Clivio :: no name design - manifolds ...





11. FEBRUAR 2023—14. MAI 2023
no name design

Der Produktgestalter und Dozent Franco Clivio hat rund 1000 zumeist kleine Objekte aus dem täglichen Gebrauch gesammelt und präsentiert diese nun in einer Ausstellung. Was diese Dinge vereint, sind ihre raffinierte Gestaltung und Funktionalität, die auf einer besonderen Idee und Konstruktion beruhen. Von den wenigsten ist bekannt, wer sie erfunden oder entworfen hat. Sie gehören zum anonymen Alltagsdesign und sind nicht Teil der offiziell zelebrierten Designkultur.

Franco Clivio studierte von 1963 bis 1967 an der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Noch während seines Studium begann er mit seiner Entwurfstätigkeit für den Gartengerätehersteller Gardena. Später arbeitete er für den Leuchtenhersteller Erco sowie für die Firma Lamy. Er lehrte an verschiedenen Hochschulen, unter anderem der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich.





On Wed, Jul 6, 2022 at 3:30 PM 

Franco Clivio heisst er. Der bekannte Produktgestalter und Systemdesigner hat Gartenwerkzeuge revolutioniert, Kugelschreiber und Füllfederhalter veredelt und Licht gesteuert. Clivio war aber nicht nur für Weltmarken wie Gardena, Lamy, Erco oder Siemens tätig, er hat über Jahrzehnten den Nachwuchs unserer Industrial Designer an der Zürcher Schule für Gestaltung ausgebildet.
Schon während seiner Lehre als Hochbauzeichner hatte Clivio kreativ anspruchsvolle Aufgaben im Auge. Mit diesem Ehrgeiz nahm er 1964 sein Studium an der Hochschule für Gestaltung in Ulm auf, die mit herausragenden Dozenten wie Hans Gugelot, Tomás Maldonado oder Gui Bonsiepe einen internationalen Ruf genoss. Dort war auch ein Dozent, der eines Tages vorgab, einen Würfel erfunden zu haben, der sich flach zusammenfalten lässt. Seine erfinderische Konstruktion wollte er aber den Studierenden nie zeigen. Umso mehr reizte es den jungen Schweizer Studenten, das Rätsel eines faltbaren Würfels selbst zu lösen. Und schon bald pröbelte er mit Metallplättchen, die er auf Buchbinderleinen klebte. Solche Erstlinge zeigt Clivio noch heute und ist stolz auf die funktionierenden Gelenke. Wonach er jedoch suchte, war ein Würfel, der nicht in sich zusammenfällt und dann auf seinen Flächen liegt.

Was ist das für ein Designer, der weniger nach neuen Formen sucht und sich mehr mit der Greifbarkeit und Verwandlung der dritten Dimension beschäftigt? Franco Clivio hat sich eben schon immer für die erfinderische Cleverness interessiert, die nutzbringendes Design auszeichnet. Schon als Lehrling begeisterte er sich für die Schweizer Schutzbrille der SUVA, die ein unbekannter Kreateur anno 1929 entworfen hat. Diese Brille ist tatsächlich aus einem einzigen Draht geformt, der alle Funktionen erfüllt und sogar die Gläser einfasst. Für Clivio ist sie ein Paradebeispiel für intelligente Produktgestaltung geblieben. Jedenfalls hat er auch das Rätsel des faltbaren Würfels mit Draht gelöst. Er habe dafür 50 Jahre gebraucht, betont er nachdenklich. Tatsächlich ist Clivio erst 2014 auf die Idee gekommen, nicht mehr von den Flächen des Würfels, sondern von den Kanten auszugehen und sie wie Träger zusammenzufügen. Dafür verwendet er Röhrchen, wie sie in der Medizin für feinste Spritzen zum Einsatz kommen. In diesen sind wiederum feinere Röhrchen eingezogen, die als Gelenke die einzelnen Drahtstücke beweglich verbinden. Flach daliegend befindet sich jedes Drahtgebilde im formalen Urzustand. Dieser lässt sich nun in verschiedenste dreidimensionale Figuren verwandeln. Mit seinem intelligenten Instrumentarium hat Clivio auch ein kunstvolles Spielzeug geschaffen – zum Verwandeln von Linien in Räume und Staunen über ihre Formen. Manifolds nennt er seine Gebilde, und mannigfaltig sind sie tatsächlich.


Als passionierter Sammler von Blüten des handwerklichen und industriellen Designs hat sich Franco Clivio mit Ausstellungen zu «No Name Design» und einem entsprechenden Buch über die Landesgrenzen hinaus längst einen Namen gemacht. Jetzt stellt der Designer seine Manifolds in einem renommierten Zürcher Auktionshaus aus. Damit will Clivio wohl kaum zum Künstler avancieren, aber ganz sicher ist ihm als musischer und feinfühliger Gestalter der Schritt in ein zweckfreies Design gelungen. Das ist an sich schon sehenswert, und weil man mit seinen Manifolds auch spielen darf, macht die Ausstellung erst noch Spass.


12.- 31. 1. 2018
Ausstellung im Auktionshaus Germann
Stockerstrasse 38, 8002 Zürich

 

 



On Tue, Jul 5, 2022 at 7:33 PM 


Einblick in die Ausstellung "No Name Design. Die Wunderkammer von Franco Clivio". 5. Mai bis 6. Oktober 2013 im Gewerbemuseum Winterthur "No Name Design" ist eine Liebeserklärung an die unscheinbaren Dinge, die uns im Alltag begleiten und ihr Dasein meist im Schatten der grossen Namen fristen, die selten im grellen Rampenlicht stehen und kaum je aufmerksame Blicke auf sich ziehen. Die Ausstellung ist Hommage und zugleich Eldorado für Liebhaber von Trouvaillen und Fundstücken, die weder blenden noch verführen wollen, sondern einfach da sind und einen aufmerksamen Beobachter wie Franco Clivio brauchen. Rund 900 zumeist kleine Gebrauchsobjekte sind in der Schau versammelt. Der Gestalter und Dozent Franco Clivio (*1942) ist seit Jahrzehnten auch Sucher und Finder. Seine Leidenschaft gilt dem Banalen, dem scheinbar Ungestalteten. Er spürt die hohe gestalterische Qualität auf und sucht nach dem Ungewöhnlichen im Gewöhnlichen. Dazu durchstöbert er Brockenhäuser, Flohmärkte, Trödelläden oder auch Eisenwaren¬läden und Warenhäuser - immer von der Neugierde getrieben, nie von einem bestimmten Plan. Entstanden ist ein grandioses Sammelsurium von anonym gestalteten Gegenständen, die, ins rechte Licht gerückt, plötzlich Qualitäten entfalten, die gemeinhin im Verborgenen schlummern. Die Ausstellung ist eine Art Wunderkammer mit enzyklopädischem Charakter und lehrreicher Auslegung. Präsentiert werden rund 900 zumeist kleine Objekte - beispielsweise Klappmesser, Lieblingsobjekte, Vielkönner, Greifwerkzeuge oder auch Weiterentwicklungen von alten Bekannten wie Scheren, Brillen oder Messinstrumenten. Gemeinsamer Nenner ist immer die raffinierte gestalterische Qualität, die weniger auf der guten Form denn vielmehr auf einer Besonderheit von Funktion, Material und Konstruktion beruht.










ab 16.09.2022 in ulm zu sehen:

 


 
 
 
 
 
 
 
 
 

Manifolds von Franco Clivio

 
 
 
 
Mannigfaltige Faltungen
 
 
 
 

Zu Franco Clivios 80. Geburtstag widmet das Museum Ulm dem freien künstlerischen Schaffen des international renommierten Produktdesigners eine Kabinett-Ausstellung.

Manifolds nennt er seine umfangreiche Objektserie aus geometrischen Linien- und Flächengefügen mit raumgreifendem Ausdehnungspotenzial. Der Titel, als Wortspiel zwischen Mannigfaltigkeiten und manuellen Faltungen angesiedelt, spricht Bände und entlarvt Franco Clivio als einen Gestalter mit Humor und Sinn für spielerische Formerkundungen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Franco Clivio studierte von 1963 bis 1967 an der Ulmer Hochschule für Gestaltung. Noch während seines Studium begann er mit seiner Entwurfstätigkeit für den Gartengerätehersteller Gardena. Später arbeitete er für den Leuchtenhersteller Erco sowie für die Firma Lamy. Er lehrte an verschiedenen Hochschulen, unter anderem der Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich.


 

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite des Museum Ulm

 
 

Jack Kerouac (1922 - 21.10.1969)

I came to a point where I needed solitude and just stop the machine of thinking and enjoying what they call living, 
I just wanted to lie in the grass and look at the clouds.
~Jack Kerouac
(Book: Lonesome Traveler https://amzn.to/3JKPd8m)





On Wed, Oct 21, 2020 at 6:02 AM 

> "No man should go through life without once experiencing healthy, even
> bored solitude in the wilderness, finding himself depending solely on
> himself and thereby learning his true and hidden strength."
>
> ~ Jack Kerouac, from "Lonesome Traveler"
>
>


#fineQuote




 

Ausstellung des AK Kunst Gäufelden - Vernissage am 27.08.2022 ab 14 Uhr

==== 
Ausstellung des AK Kunst Gäufelden - Vernissage am 27.08.2022 ab 14 Uhr
====

Die Mitglieder des AK Kunst Gäufelden und Gastkünstler zeigen ihre Arbeiten.

Bereits zum 22. Mal zeigen Mitglieder des Arbeitskreises Kunst Gäufelden und Gastkünstler ihre Arbeiten. Jeder der Teilnehmer widmet sich einem selbst gewählten Thema auf ganz unterschiedliche Weise: Es werden keramische Werke sowie freie Arbeiten in Öl und Acryl zu sehen sein.


Da geh ich hin. habe ich auf jeden fall vor ...



Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976