===Wegbereiterinnen - [[Kalender]] 2027===

===Wegbereiterinnen - [[Kalender]] 2027===

Gisela Notz und Kalenderkollektiv (Hg):
Kalender 2027: Wegbereiterinnen XXV,
Neu-Ulm: AG SPAK Bücher,
DIN A 3-Format mit 12 Wegbereiterinnen der emanzipatorischen Frauenbewegung. 22,50 €.

https://www.gisela-notz.de/der-neue-wegbereiterinnen-kalender-2027-jubilaeumskalender/

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Berta Backof (1911 – 2001)
Ein Leben für den Widerstand im Nazi-Faschismus
(Ingrid Artus und Nadja Bennewitz, Nürnberg)

Klara Marie Faßbinder (1890 – 1974)
Mit der Westdeutschen Frauenfriedensbewegung
gegen die Wiederbewaffnung der BRD
(Gisela Notz, Berlin)

Eva Kemlein (1909 – 2004)
Jüdische Bildreporterin, die den Holocaust in Ber-
lin im Versteck überlebte (Erica Fischer, Barcelona)

Gertrud Kleinhempel (1875 – 1948)
Künstlerin und Freundin des Handwerks
(Heike Notz, Burlo)

Charlotte von Mahlsdorf (1928 – 2002)
„Ich bin meine eigene Frau“
(Brigitte Förster, Berlin)

Mileva Marić (1875 – 1948)
Mathematikerin und Physikerin, die möglicher-
weise maßgeblich zur Relativitätstheorie beitrug
(Hermann Dass, Kassel)

Federica Montseny (1905 – 1994)
Spanische Anarchistin, Schriftstellerin und
Aktivistin. Gesundheitsministerin während
des Spanischen Bürgerkriegs (Jens Kastner, Wien)

Sarojini Naidu (1879 – 1949)
Indische Dichterin, Kämpferin für Frauenrechte
und die Unabhängigkeit Indiens; erste Präsiden-
tin der Kongress-Partei
(Christa Wichterich, Bonn/Berlin)

Lilian Ngoyi (1911 – 1980)
Die Schwarze Mutter des Widerstands.
Kämpferin gegen Apartheid und für Frauenrechte
(Hella Hertzfeldt, Berlin)

Clara Ragaz (1874 – 1957)
Feministische Pazifistin. Mitinitiatorin der
Internationalen Frauenliga für Frieden und
Freiheit (IFFF)
(Therese Wüthrich, Bern)

Rahel Varnhagen von Ense
(1771 – 1833)
Literatin und Pionierin des „Berliner Salons“
in der Tradition der französischen Aufklärung
(Holger Czitrich-Stahl, Glienicke/Nordbahn)

Anna Weichsel (1877 – 1952)
Erste und einzige Stadträtin in einer fränkischen
Kleinstadt nach der Durchsetzung des Frauen-
wahlrechts (Norbert Lenhard, Schweinfurt)

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Viele „MultiplikatorInnen“ verschenken den Kalender schon lange an FreundInnen und KollegInnen. Sie nutzen die Vorzugspakete und entziehen sich damit dem Geschenkerummel. LehrerInnen,ErzieherInnen, KünstlerInnen und Menschen aus verschiedenen sozialen Bewegungen arbeiten mit den Biografien. Der Kalender vermittelt „Geschichte für alle“ und gibt Anregung, an verschiedenen Themen weiterzuarbeiten. Vieles, was den Wegbereiterinnen geschehen ist, sollte nie wieder passieren. Wir wollen aus ihren Geschichten lernen.

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Wir können die Titelseite des Kalenders (ab 10 Ex.) auch mit einem individuellen Aufdruck versehen (z.B. mit „Ein kleines Geschenk für die gute Zusammenarbeit von ....“ oder mit Ihrem Logo). Dieser Service ist kostenlos! – Fragen?
Einfach anrufen! – 07308 / 91 90 94 – digital@leibi.de

AG SPAK Bücher
Holzheimer Str. 7/1
89233 Neu-Ulm
Telefon: 07308/ 91 92 61
spak-buecher@leibi.de

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via AKI-wiki auf der seite von gisela 


Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976




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Büchertreff & Büchertausch in 07.2026

Hallo leute,

morgen in 1woche ist wieder 
 
 

Büchertreff & Büchertausch

Der Büchertreff bietet seit Sommer 2023 die Gelegenheit, eigene Bücher zu tauschen, andere Literaturbegeisterte zu treffen und sich auszutauschen. Der Büchertreff ist damit eine gute Möglichkeit, um nachhaltig für neue Lektüre zu sorgen und Abwechslung ins Bücherregal zu bringen. Das neue Veranstaltungsformat ist eine Kooperation von AKI-Stuttgart und Freizeittreff Herrenberg.

 



alle details im AKI-wiki auf

 



11.8 = KVK gibt es seit 30 jahren
morgen gibt es einen online vortrag
die folien dazu sind online im internet
in kürze auch im AKI-wiki bei 11.8


fine foto von vor 30 jahren plus ... :-)


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Büchertreff & Büchertausch im Juli

Der Büchertreff bietet seit Sommer 2023 die Gelegenheit, eigene Bücher zu tauschen und andere Literaturbegeisterte zu treffen und sich auszutauschen. Der Büchertreff ist damit eine gute Möglichkeit, um kostenlos und nachhaltig für neue Lektüre zu sorgen und Abwechslung ins Bücherregal zu bringen. Das Veranstaltungsformat ist eine Kooperation von AKI-Stuttgart und Freizeittreff Herrenberg.

Der nächste Termin ist am Freitag, den 31.07.2026 im Wohnprojekt Stadtwerk in Herrenberg. Bücher, die übrig bleiben, kommen in den öffentlichen Bücherschrank in der Bahnhofstr. 22.

Weitere Termine in den regionalen Bibliotheken und an anderen Orten in und um Herrenberg sind in der Planung. Für die Information und Kommunikation gibt es eine eigene Whatsapp-Gruppe.

Infos zum Freizeittreff: Boule spielen, Bücher tauschen, E-Bike fahren, Essen gehen Kaffee trinken, Spazieren gehen, Spiele spielen, Stammtische besuchen, Tanzen, Walken, Wandern und viele andere schöne Dinge tun. Das alles bietet der Freizeittreff Herrenberg völlig selbstorganisiert seit März 2018.

Infos zum AKI: Der Arbeitskreis für Information -AKI- bietet seit 1964 Fortbildung und Vernetzung in real und digital mit den Schwerpunkten Archiv, Bibliothek, Dokumentation, Information, Internet & Social Media, Kunst & Kultur in der Region Stuttgart. Internet: wiki.aki-stuttgart.de

Kontakt & Anmeldung: Karl Dietz, Dipl.-Dokumentar (FH), 
Mobil 0172 / 768 79 76, Mail karl.dz@gmail.com

.

Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil  0172 / 768 7976

.

s.a.


"

Noch einmal, ehe der Sommer verblüht, wollen wir für den Garten sorgen,
die Blumen giessen, sie sind schon müd, bald welken sie ab, vielleicht schon morgen.

Noch einmal, ehe wieder die Welt irrsinning wird und von Kriegen gellt, 
wollen wir an den paar schönen Dingen uns freuen und ihnen Lieder singen.

"

https://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Hermann_Hesse


  

 
#HermannHesse150 = das hashtag für die diversen actions ab jetzt bis 02.07.2027

zB

 

 
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Gerda Taro * 01.08.1910 + 26.07.1937

Sonntag, 19. Juli 2026, 17 Uhr, Gerda Taro Platz (Bopser), Stuttgart
Führung mit Irme Schaber zu Leben und Werk der in Stuttgart aufgewachsenen Fotografin Gerda Taro

Vor 90 Jahren, im Juli 1936, als der Spanische Bürgerkrieg ausbrach, stand eine junge Stuttgarterin mit der Kamera mit an vorderster Front: GERDA TARO. Sie war eine der ersten Kriegsreporterinnen der Geschichte. Jung, emanzipiert, jüdisch und antifaschistisch. Zusammen mit ihrem Lebenspartner und Kollegen Robert Capa revolutionierte sie den Blick auf den Krieg.
Die jüdische Emigrantin aus Stuttgart war die erste Frau, die direkt im Gefecht fotografierte, und die erste, die bei der Kriegsberichterstattung ums Leben kam. Ihre sensationellen Bilder aus dem Spanischen Bürgerkrieg bewegten die Welt. Am Taro-Memorial führt Irme Schaber aus Schorndorf, die weltbekannte Taro-Biographin, durch die bewegende Geschichte des Fotografen- und Liebespaars.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Stuttgarter Fotosommers 2026. 



s.a.


Die heute als Kriegsfotografin bekannte Gerda Taro wurde als Tocher jüdisch-galizischer Einwanderer unter dem Namen Gerta Pohorylle in Stuttgart geboren. Ihre aktive Haltung gegen die Nationalsozialisten zwang sie 1933 zur Emigration ins französische Exil. In Paris lernte sie den ungarischen Fotografen André Friedmann kennen und lieben. Der Kontakt zu Fotografen wie Friedmann und dem ebenso in Paris lebenden deutschen Exilanten Fred Stein ließen sie das fotografische Handwerkszeug erlernen. Gemeinsam entschieden sich Pohorylle und Friedmann, ihre Geburtsnamen für Vermarktungszwecke durch Pseudonyme zu ersetzen: Robert Capa und Gerda Taro. Bald darauf gingen sie in den spanischen Bürgerkrieg, um von dort aus zu berichten.

Ihr Mut kostete Taro das Leben, sie starb mit nur 26 Jahren an den Folgen eines Unfalls, den sie bei einem Angriff der deutschen Legion Condor an der Brunete-Front im spanischen Bürgerkrieg erlitten hatte. Die Trauerfeier und das Begräbnis Taros in Paris wurden zur politischen Demonstration, an der sich Tausende beteiligten, um der zur Heldin stilisierten Fotografin das letzte Geleit zu geben.

Dennoch gerieten Taro und ihr fotografisches Werk bald in Vergessenheit und sie stand lange im Schatten ihres Partners Robert Capa. Heute gilt Taro als Pionierin der Reportagefotografie. Insbesondere die Tatsache, dass sie als erste Frau inmitten des Kampfgeschehens fotografierte, machten sie zum Vorbild für spätere Kriegsberichterstatterinnen. Die Ergebnisse der Taro-Forschung zeigen den Einfluss Taros auf die Karriere Robert Capas und heben gleichzeitig die Wichtigkeit ihres eigenen Werkes hervor.

Weiterführende Literatur:
Rogoyska, Jane: Gerda Taro. Inventing Robert Capa. London: Cape 2013
Schaber, Irme: Gerda Taro, Fotoreporterin: mit Robert Capa im Spanischen Bürgerkrieg. Marburg: Jonas-Verlag 2013

https://kuenste-im-exil.de/KIE/Content/DE/Personen/taro-gerda.html