Tagebuch Klaus Mann in digital

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>>>> Thomas Quinn Curtiss in den Tagebüchern KMs:
>>>>
>>>> In den Texten war immer weggelassen: Namens-Unterstreichungen, die manchmal
>>>> betonen, manchmal weiterverweisen; Curtiss hat von anfang an eine
>>>> Unterkringelung, wie sie noch nie vorher vorkam; KM benutzt auch in der NY
>>>> er Zeit ein X. wenn es zu Sex kam, manchmal auch ein doppeltes. In der
>>>> Krisenzeit vor Budapest war lange kein Sex, nun regelmässig schon tagsüber,
>>>> manchmal XX abends ... das sollte schon dazugehören ;-)) fz
>>>>
>>>> 1937:
>>>>
>>>> 15. V.
>>>> [Budapest, bei Hatvany, Bisci kapu tér 7]
>>>>
>>>> Abends: den kleinen Curtis (hübsches, etwas blasiertes und hochnäsiges Kind)
>>>> im „Hungaria" abgeholt. Essen mit ihm (gut, ziemlich teuer, mit
>>>> Zigeunermusik); den Citron und seinen ungarischen Freund getroffen. In einer
>>>> „Boît de nuit" – wo durchaus noch nichts los war; später noch in einem ganz
>>>> netten Weingarten in Buda.
>>>>
>>>> „Masaryk." Und genommen. (Welch ruchlose unpassende Zusammenstellung).
>>>>
>>>> 17.5
>>>>
>>>> Besuch von Dr. Klopstock (in dessen Armen Franz Kafka gestorben ist ...)
>>>> Unterhaltung und Beratung wegen der Entwöhnung ...
>>>>
>>>> ... Reichlich Post: Mielein, Schwarzschild, die Herzfeld, Johannes R. Becher
>>>> usw. Bücher (Bruno Frank; Döblin.) – Brief an Mielein – nach Tisch:
>>>> Auto-Ausflug (chauffiert vom braven, intelligenten Peter), mit dem Thomas
>>>> Curtiss, der dichtenden Lazi-Cousine und ihrem Freund. – Besichtigung
>>>> irgendwelcher Ruinen alt-ungarischer Königsschlösser. Trotzdem nette
>>>> Exkursion -: grâce à Curtiss. Béguin. Bleibe mit ihm zusammen ...X! Nach wie
>>>> langer Zeit zum ersten Mal wieder! Wie schön und wie tröstlich! – Essen
>>>> zusammen, bei Hangli. Auf dem Korso gegangen. Tendresse.
>>>>
>>>> 18.V.
>>>>
>>>> Lange Visite von Klopstock, ...
>>>>
>>>> Curtiss im „Hungaria" abgeholt, X – eine beaucony de tenderesse. – Mit ihm
>>>> gegangen; Essen, Nähe Ostbahnhof, (Kapelle mit drolligem Primgeiger – den
>>>> ich beobachte,) und Cafe. – C kommt mit hierher, X , um antis foes. So froh,
>>>> ihn zu haben ...
>>>>
>>>> 19.V.
>>>>
>>>> Abends, mit Curtiss-dear. Ihn im Hotel abgeholt. (Von seinem Zimmer aus:
>>>> Telefongespräch mit Bondi Hatvany – dem ich für den Weekend-Besuch absage.)
>>>> - X- Essen mit C. und Zarek, in einem Alt-Buda-Gartenrestaurant. –
>>>> Spaziergang, den Gellert-Berg hinauf, zur Zitadelle. Der grosse Donau-Blick.
>>>> Die erleuchtete Ketten-Brücke (zu Ehren der Anwesenheit des kleinen Königs
>>>> von Italien ...) – Noch auf der Terrasse des Gellert gesessen. C. kommt mit.
>>>> XX – dem Heroin zum Trotz. Glück und Rätsel einer neuen Begegnung. Seine
>>>> Hysterie, Traurigkeit, Intelligenz, Zärtlichkeit, Sinnlichkeit, sein Lachen,
>>>> sein Stöhnen; Augen, Lippen, Blick, Stimme ...
>>>>
>>>> Dr. Klopstock. Erzählt mir von Kafka, aus seiner letzten Zeit; über deutsche
>>>> Krankenhaus-verhältnisse. Brief an E. – Sendung aus Paris.
>>>>
>>>> F.Th. Csokow: an Lazis Lager mit ihm geschwätzt. (Hat übermorgen hier
>>>> Premiere seines „3. November 1918".)
>>>>
>>>> Lunch mit Lolle und Klarè (wie täglich) – gänzlich ohne Appetit. –
>>>> Unterhaltung mit Lolle über Mielein. – Z. – Nachmittags abgeholt von Citron.
>>>> Den Dr. Klopstock bei Floris getroffen. Mit ihm zum Neurologen Dr. Sandor.
>>>> (Ziemlich schöner Mensch mit auffallend langen gebogenen Augenwimpern.)
>>>> Besprechung und Untersuchung ... Das Herz ist in Ordnung.
>>>>
>>>> [Randnotiz: Unter starker Wirkung geschrieben]
>>>>
>>>> 20.V.
>>>>
>>>> Klopstock-Visite. - ...
>>>>
>>>> Abends: T.C. (ich habe noch nicht den rechten Namen für ihn - : Kann ihn
>>>> doch nicht „Thomas" nennen ...) Schon klassische Einteilung des Abends: erst
>>>> Hotel mit X. Dann ausgegangen – diesmal ins Kino: Garbo in der
>>>> „Kameliendame" - wundervolle Momente [ ??? ] (Als Ganzes etwas zu lang, und
>>>> auffallend unfranzösisch in der Athmosphäre.) Im Cafe etwas gegessen. (C.'s
>>>> erste Mahlzeit am Tag, nachts um ½ 1.) - Hierher. X. – ½ 4 Uhr. Der Tag ist
>>>> schon da. Schönes Licht. TENDRESSE.
>>>>
>>>> 21. V.
>>>>
>>>> Korrespondenz ...
>>>>
>>>> Citron begleitet mich in die Stadt.
>>>>
>>>> „Hungarian." Th. C. („Ach es ist ungeheuer – ach es ist nie genug ...")
>>>>
>>>> Une ... ???
>>>>
>>>> „3. November 1918"
>>>>
>>>> Tenderesse grandisante.
>>>>
>>>> Ganze Seite in frz. DIEU ... amour ...
>>>>
>>>> 22.V.
>>>>
>>>> Wachsendes Gefühl. Sehr gross ...
>>>>
>>>> Gearbeitet ... Langen Brief an F.
>>>>
>>>> Abends: Th. C. Holt mich hier ab. Mit ihm kurz beim armen, ewig liegenden
>>>> Lazis. – Den Hans Ramsau im „Carlton" abgeholt. Essen bei „Gundar" im Garten
>>>> (glänzend.) – In der [amerikanischen?] „Arizona"-Bar: Nepp, schmerzliche
>>>> Kokotten, faules Programm - : Ich bin diesem „Vergnügungs"-Schwindel nicht
>>>> mehr gewachsen ... Noch in einem schwuhlen Lokal. Ganz traulich – sittsam.
>>>>
>>>> - Th. ... moir. X. (frz)
>>>>
>>>> Es ist – erfreulich!! – G L Ü C K . Alle sagen mir, wie viel jünger und
>>>> netter ich aussehe. – Dankbarkeit.
>>>>
>>>> 23.V.
>>>>
>>>> BENN. Dass dieses problematische Genie mich nicht loslässt! Ich stosse – mit
>>>> Erschütterung – auf Verse wie diese:
>>>>
>>>> „Auf deine Lieder send ich Schlummer,
>>>>
>>>> auf deine Lippen send ich Küsse,
>>>>
>>>> indessen ich die Nacht, den Kummer,
>>>>
>>>> den Traum alleine tragen muss.
>>>>
>>>> Um deine Züge leg ich Trauer,
>>>>
>>>> um deine Züge leg ich Lust,
>>>>
>>>> indes die Nacht, die Todesschauer,
>>>>
>>>> weben allein durch meine Brust."
>>>>
>>>> ...... Dr. Klopstock injiziert mir ein Hormon-Präparat.
>>>>
>>>> ...Gewitter und ungeheuerer Wolkenbruch – Nach langer schwüler Spannung.
>>>>
>>>> Zu Th. C. ins „Hungarian." Mehrere Stunden bei ihm. XX. [Immer mehr komme
>>>> ich hinter die Geheimnisse seines Lebens, seiner merkwürdigen Vergangenheit,
>>>> seiner Reize ...]
>>>>
>>>> Im Cafe ....
>>>>
>>>> Besuch bei ...
>>>>
>>>> Der Hausherr: Snobistisch interessiert an französischer Literatur (Cocteau,
>>>> Gide, usw.) Unterhaltung nur über diese Gegenstände und schwuhlen Klatsch.
>>>> Das Ganze etwas peinlich und lächerlich, aber nicht ganz unamüsant.
>>>>
>>>> - C. mit hierher. X. Il ... frz.
>>>>
>>>> 24.V.
>>>>
>>>> Lange auf das Heroin warten müssen, gelitten – aber intellektuell angeregt.
>>>>
>>>> Benn-Gedichte deklamiert. Dass dieser Zauber nicht nachlässt ...
>>>>
>>>> Post: Mielein ...
>>>>
>>>> In die Stadt, „Hungaria", C. X. (L' enfant terrible .... frz)
>>>>
>>>> 25. V.
>>>>
>>>> Gearbeitet am Ludwig-Aufsatz.
>>>>
>>>> C. abgeholt. Essen mit ihm und dem Mitwitzer (Petar Loya), bei Floris. (M.
>>>> ein intelligenter Mensch.)
>>>>
>>>> ...
>>>>
>>>> 27.V.
>>>>
>>>> Sanatorium „Siesta" Budapest
>>>>
>>>> Und nun also soll diese „Entwöhnungskur" starten -: sie wird auch
>>>> vorübergehen. Das Sanatorium ...
>>>>
>>>> Ein Zimmer mit vergitterten Fenstern ...
>>>>
>>>> Auch Besuch soll keiner gestattet sein. Heute C. zum letzten Mal, auf 10
>>>> Minuten ... Eine recht melancholische Komödie, das Ganze ...
>>>>
>>>> Vorgestern abend: mit Th. C., dem Csokor, seinem Übersetzer (ins Ungarische)
>>>> und dessen Frau Zarek, im Hangli. Später, mit Zarek allein, in einem
>>>> tschechischen Bier-Lokal.
>>>>
>>>> La visit nocturne. Les tendresses. XXX– Gestern: gearbeitet. Den „Ludwig
>>>> II"-Aufsatz zu Ende; ihn für die „Weltwoche" zurechtgemacht. Brief an
>>>> Mielein: ihr „alles" gestanden
>>>>
>>>> Midnitzky zum Mittagessen. Nachmittags: Christa – Wiedersehen nach 4 ½
>>>> Jahren, an Lazis Lager.
>>>>
>>>> C. abgeholt. Beim Baron Wolf... mit ihm, zeigt uns seine „einschlägig" –
>>>> pornografische Bibliothek, traktiert uns mit Whisky-Soda. – Abendessen, fein
>>>> und schön, auf der Margaretheninsel, im „Picadilly".(mit Champagner.) –
>>>> Christa wiedergetroffen, im Hotel „Jägerhorn". (Erst noch der Csokor dabei.)
>>>> Sie ist ganz lieb, arm und rührend; erzählt Anekdoten aus München (wo es
>>>> keine Nazis geben soll;) schwärmt von Lazis. – frz XX ...
>>>>
>>>> Jetzt will ich ein paar Worte an E. nach New York telegraphieren.
>>>> ........ Curtiss ... da, X in Eile und Ängstlichkeit, Abschied mehr 5 Tage.
>>>>
>>>> 28.V. 37
>>>>
>>>> Erträgliche Nacht. Bekomme imme rnoch eine Winzigkeit Heroin (neben anderen
>>>> Mitteln). Schwäche. Liege im Bett.Schwitze nicht. Lektüre: Christas schwuhle
>>>> Novelle: „Hallo Olga" [?] (im Manuskript). Ziemlich schwach, aber macht noch
>>>> Spass. Morgens: der Chef der Klinik. Dann der junge Arzt. – Die Schwester
>>>> erzählt mit Klatsch aus dem Pavillon. Abends 7 Uhr: Schwäche und Unruhe.
>>>> Aber alles vorerst noch erträglich. – Besuch von nicht weniger als vier
>>>> Ärzten: Der x meine junge, Kaldor (Chef des Sanatoriums) Klopstock, ... Dr.
>>>> Sandor. – Die Schwester behauptet, sie hätte noch nie einen Patienten
>>>> gehabt, der sich bei dieser „Krankheit" so anständig und ruhig benommen hat
>>>> wie ich. Meine gute und unglaublich starke Natur (für die ich so gar nicht
>>>> dankbar bin) bewährt sich ...
>>>>
>>>> Ich höre die Schreie der Tobenden aus dem „Unruhehaus". Muss an Bangs
>>>> „Ludwigshöh" denken. Wie treu bin ich meiner alten Liebe zu Bang! Wie treu
>>>> bin ich überhaupt meinem alten Leben.
>>>>
>>>> ... Klopstock fragt mich, warum ich eigentlich Morphine genommen habe. Ich
>>>> antworte einfach: „Weil ich gerne sterben möchte." („Todestrieb") Alle
>>>> Menschen, zu denen ich mich hingezogen fühle, und die sich zu mir hingezogen
>>>> fühlen, möchten (oder wollten ...) sterben: Ricki, Reni, Wolfgang, Gert,
>>>> Mops, Miro, Friedrich, und jetzt: Thomas Curtiss. (E ist vielleicht die eine
>>>> grosse Ausnahme. Aber wie viel kostet es sie? Wer weiss, wie viel es sie
>>>> kostet? ...)
>>>>
>>>> Wolfgang sagte: „Ich sage Eucodal – und meine das Nichts, den Weltuntergang
>>>> ..."
>>>> Wie werde ich nun weiterleben, ohne diesen gefährlichen Trost?
>>>>
>>>> Werde ich den lieben Th. C. genug lieben? – Ich bete darum, dass ich ihn
>>>> genug lieben kann ... Es gehört so viel Kraft dazu, sehr zu lieben. Ich
>>>> fürchte die Anfechtungen der Müdigkeit. Und er – liebt ja selber den TOD
>>>> mehr als mich ...
>>>>
>>>> ... nicht mehr Christas ... Novelle zu Ende gelesen, sondern mich in
>>>> mehreren anderen Manuskripten (Peter Karl Höfler, der begabte Prolet ...) 4
>>>> Briefe geschrieben: an Curtiss, Christa und 2 Autoren. ... Vor einer
>>>> Viertelstunde wieder eine Kleinigkeit Heroin.
>>>>
>>>> 29. V.
>>>>
>>>> Sehr unruhige Nacht, trotz schwerer Schlafmittel. – Morgens lang anhaltender
>>>> Weinkrampf. Ein Vergnügen ist DAS nicht.
>>>>
>>>> „Entbehren sollst du, sollst ? du wachsen."
>>>>
>>>> -- Müder und stiller Tag. Nur ein paar Gedichte gelesen. (...Politzer usw) –
>>>> Kleine Visite von Klopstock. – Post: Golo, Hans Flasch usw. – Paar Zeilen an
>>>> Lazi (Lazis Bruder ist gestorben.) – Die Schwester klatscht und erzählt: von
>>>> ihrer missglückten Ehe usw. (Überall Unglück ...) -
>>>>
>>>> (vom 30.V. bis 2. VI gibt es keine Aufzeichnungen)
>>>>
>>>> 2. VI.
>>>>
>>>> 2 Tage völlig verschlafen. Immer noch so matt. Kann kaum gehen. Kaum lesen.
>>>> Besuche von Klopstock; dem kleinen Doktor u.s.w. Zeitungen. Alles gelogen.
>>>> Ein Glück, dass ich es nicht [...]
>>>>
>>>> Curtiss – bringt Rosen.
>>>>
>>>> Post. E. u.s.w. (E kommt.)
>>>>
>>>> 3. VI.
>>>>
>>>> Unheimlich, das Vergehen der Zeit. Immer noch sehr schwach, kann immer noch
>>>> kaum schreiben. Lesen.
>>>>
>>>> Täglicher Besuch von Curtiss-darling.
>>>>
>>>> Einmal Lolli, einmal Citron da. Gefühl der Mattigkeit. Je m' en fous.
>>>>
>>>> Post, aber nichts Gescheites.
>>>>
>>>> Unheimlich leerer Kopf.
>>>>
>>>> Der tägliche Besuch von C- dear.
>>>>
>>>> Lektüre wenig: „Tage-Buch", Zeitungen usw.
>>>>
>>>> 4.VI.
>>>>
>>>> Immer noch sehr matt.
>>>>
>>>> Aber ich versuche, ohne Privatschwester auszukommen. Versuche auch, zu
>>>> schreiben, (z.B. an Gide.)
>>>>
>>>> - Sehr heftig geträumt, dass E sich bei der Ankunft in Europa durch Schläfen
>>>> und Herz geschossen, und dass ich nun auch sterben dürfe.
>>>>
>>>> 5. VI.
>>>>
>>>> Versuch, wieder zu arbeiten. Kleinen Aufsatz über „Frauen..." und Notizen
>>>> über Ludwig II. Nähere Bekanntschaft mit dem Sanatorium, den Gästen usw.
>>>>
>>>> Der tägliche – so sehr tröstliche Besuch – von Curtiss. – Besuch von
>>>> Klopstock, den Ärzten.
>>>>
>>>> Post: Telegramm von Bruno Frank, F. N... Briefe von Miro usw.
>>>>
>>>> Immer noch sehr müde und verschlafen.
>>>>
>>>> ... Angefangen, „Krieg und Frieden" zu lesen (oder wiederzulesen?) Ich weiss
>>>> nicht mehr genau, ob ich es als kleiner Junge einmal gelesen habe; es
>>>> scheint mir aber fast so.
>>>>
>>>> Alte Theater-Kritiken von Leon Blum.
>>>>
>>>> 6.VI.
>>>>
>>>> Sehr gut geschlafen – mit 1 ½ Veronal (und das erste Mal ohne Schwester.)
>>>>
>>>> Diese Ärzte sind Narren: Gestern besuchte mich wieder dieser Sandor (?) so
>>>> fein, so überlegen, so blöd. (Katzenstein und Klopstock noch die beiden
>>>> Besten; aber beide mehr Literaten als Ärzte.) –
>>>>
>>>> 7.VI.
>>>>
>>>> Lektüre: Kafka, Tagebücher
>>>>
>>>> Werfel, Gedichte
>>>>
>>>> Etwas „Krieg und Frieden"
>>>>
>>>> [Etwas „Prag heute" ...
>>>>
>>>> Post, z.B. von Friedrich (besonders lieb)
>>>>
>>>> Mit E – Zürich telephoniert. Mit Lazi ...
>>>>
>>>> Besuch: Curtiss. (dear Th.C.) – Klopstock.
>>>>
>>>> Immer noch sehr müde, aber schon etwas besser. Geschrieben, ein paar Briefe
>>>> und eine Glosse über Lion Blum als Theaterkritiker.
>>>>
>>>> 8. VI.
>>>>
>>>> Besuche: Citron, Klopstock, 2 mal, C. 2 mal ( X )
>>>>
>>>> Post: E; Mielein – samt Zauberer, Eva; Miro – aus Moskau. [...]
>>>>
>>>> Geschrieben: Kleiner Artikel über „Prag, heute" von Frank Warschauer.
>>>>
>>>> Es geht mir nicht schlecht. Immer noch enorm ermüdbar. Die Athmosphäre
>>>> dieses Talmi-Zauberbergs [agaciert] mich. Ich soll aber noch ein paar Tage
>>>> bleiben. (Klopstock und alle wollen es.)
>>>>
>>>> Curtiss, grosser Trost. Grosses Glück.
>>>>
>>>> Und sehr froh, dass E in Europa.
>>>>
>>>> 9. VI:
>>>>
>>>> „Denn aus dem Nichts hat mich beschieden
>>>>
>>>> In sein All der Herr des Lichts,
>>>>
>>>> Und das Nichts in mir sucht Frieden
>>>>
>>>> Immer wieder nur im Nichts." (Werfel)
>>>>
>>>> Die feste Abgegrenztheit der menschlichen Körper ist schauerlich. Kafka.
>>>>
>>>> Sehr tief. Sehr [chasachtwistisch].
>>>>
>>>> „Manches Buch wird wie ein Schlüssel zu fremden Sälen des eigenen
>>>> Schlosses."
>>>>
>>>> Notizen über Le.. Goethe ..Hebbel usw
>>>>
>>>> ...
>>>>
>>>> das religiöse Genie ...das exzellente unter den Modernen : „Wo finde ich
>>>> Rettung?"
>>>>
>>>> Lektüre: „Wagnis der Mitte", Theodor Kramer, Gedichte. U.U. Becher,
>>>> Novellen. Alles nicht überwältigend. Nur bei Werfel. – „Traum und Erwachen"
>>>> – immer wieder herrliche Funde.
>>>>
>>>> Im Garten gelegen. – In ein neues Zimmer gezogen – welches angeblich schöner
>>>> sein soll – mit Hilfe des guten Klopstock.
>>>>
>>>> ... Aphorismus von Kafka über den Tod.
>>>>
>>>> „Nach dem Tod eines Menschen tritt selbst auf Erden hinsichtlich des Toten
>>>> für eine Zeitspanne eine besonders wohltuende Stille ein, ein irdisches
>>>> Fieber hat aufgehört, ein Sterben sieht man nicht mehr festgesetzt, ein
>>>> Irrtum scheint beseitigt ..."
>>>>
>>>> Wie enorm unglücklich er war! ...
>>>>
>>>> .. und die Kategorien sich vertauschen und aus der Klage ein Jubel wird ...
>>>>
>>>> Klopstock erzählt von seiner Elegance. Ähnlichkeit mit Nietzsche – der noch
>>>> in seiner „paralytischen Nacht" höflich, wohlerzogen, elegant blieb.
>>>>

Digitales Lesen via OnlinebibliothekBB

Hallo alle,


am Samstag hielt ich einen vortrag zum thema "digitales lesen:
onleihe, e-books, e-reader und co." in der mediathek renningen, die
seit 14.10.2017 als eine von 16 bibliotheken die onleihe im verbund
der onlinebibliothekBB anbietet.

einiges aus dem vortrag u.a. infos sind im AKI-wiki auf der seite
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Digitales_Lesen
zu lesen.

NB. fotos dieser mehr als sehenswerten mediathek via renningen.de


Viele Grüße, Karl Dietz
http://blog.karldietz.de
mobil 0172 / 768 7976



2017-07-05 18:47 GMT+02:00 Karl Dietz <karl.dz@gmail.com>:
> OnlinebibliothekBB - Fotos zum Thema Mobiles lesen
>
> Mobiles Lesen liegt im Trend – ob mit Tablet, eBook-Reader oder
> Smartphone, digitale Inhalte können unabhängig von Ort und
> Öffnungszeit genutzt werden.
>
> Beide Siegerfotos kamen aus der Ortsbücherei Gäufelden und sind
> zusammen mit Platz 3 und 4 im AKI-wiki verlinkt
> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Digitales_Lesen


plus. auf der AKI-wiki-seite
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/JOBmooc
sind etliche BIB-FAMI - und andere - stellen ...

KW42 ... OpenSpace 2017

===Ausstellung SOS Brutalismus===
7. Oktober 2017 – 25. Februar 2018 ====
Ausstellung SOS Brutalismus – Rettet die Betonmonster im Deutschen
Architekturmuseum (DAM) in Frankfurt am Main.
SOS Brutalismus ist ein gemeinsames Projekt des DAM und der Wüstenrot Stiftung.
Erstmals wird die brutalistische Architektur zwischen 1953 und 1979 in
einem weltweiten Überblick dargestellt.
Die Datenbank www.SOSBrutalism.org wird unterstützt vom Online-Magazin BauNetz.



Viele Grüße, Karl Dietz
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Effektive und kreative Recherche im Internet
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> Die Ausstellung „Mutter Erde" in Göttingen,
> die wir Ihnen heute vorstellen, ist ein Kooperationsprojekt des
> Kunstgeschichtlichen Seminars der Universität Hamburg, der
> Forschungsstelle Naturbilder/Images of Nature, der Staats- und
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>>>>>> wann und warum neue Kulturerscheinungen stattgefunden haben und wie
>>>>>> mit der Entdeckung des Rads oder der Domestizierung des Pferdes ein
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>>>>>> Donnerstag, 19. Oktober 2017, 18:00 Uhr
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>>>>>>> der Robert Havemann Gesellschaft
>>>>>>> http://museum-lichtenberg.de/index.php/angebote/veranstaltungen/716-2017-konferenz-glauben-an-das-veraenderbare-40-jahre-rudolf-bahros-alternative-und-die-gemeinschaft-seiner-unterstuetzer
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>> s.a.
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>> Tao Te Ching ... 48
>>
>> In the pursuit of learning, every day something is acquired. > > In
>> the pursuit of Tao, every day something is dropped. > > Less and less
>> is done > > Until non-action is achieved. > > When nothing is done,
>> nothing is left undone. > > The world is ruled by letting things take
>> their course. > > It cannot be ruled by interfering. - Lao Tzu
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>>>>>>>> Kinderrechte und Kinderschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit
>>>>>>>> 30.11. und 1.12.2017 in Merseburg
>>>>>>>>
>>>>>>>> Sie wurde in Kooperation der Deutschen Gesellschaft für Prävention und
>>>>>>>> Intervention (DGfPI) und der Hochschule Merseburg organisiert. Unter
>>>>>>>> dem vollständigen Titel:
>>>>>>>>
>>>>>>>> Kinderrechte und Kinderschutz zwischen Anspruch und Wirklichkeit:
>>>>>>>> 25 Jahre Ratifizierung der UN-Kinderschutzkonvention
>>>>>>>> 15 Jahre Gewaltschutzgesetz und
>>>>>>>> 5 Jahre Bundeskinderschutzgesetz
>>>>>>>>
>>>>>>>> unternimmt die Fachtagung eine Bestandsanalyse und bietet über
>>>>>>>> zahlreiche Vorträge und praxisorientierte Workshops ein vielfältiges
>>>>>>>> Angebot, um einen umfassenden Überblick über den aktuellen
>>>>>>>> theoretischen, praxisorientierten Sachstand zu erhalten und in den
>>>>>>>> verschiedenen Feldern die eigene Handlungsfähigkeit bzgl. der
>>>>>>>> Prävention sexualisierter Gewalt zu erweitern. Gleichzeitig dient die
>>>>>>>> Tagung der Vernetzung.
>>>>>>>>
>>>>>>>> Das Programm und die Unterlagen zur Anmeldung finden Sie auf der Seite der
>>>>>>>> DGfPI ( https://www.dgfpi.de ) und auch hier:
>>>>>>>> https://www.ifas-home.de/wp-content/uploads/2017/08/Fachtagung_2017_DGfPI_HS_Merseburg_Kinderrechte_Kinderschutz.pdf
>>>>>>>>
>>>>>>>>
>>>>>>>>
>>>>>>>>
>>>>>>>>>>> Termine und Infos in und um #Herrenberg
>>>>>>>>>>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Hauptseite#Herrenberg
>>>>>>>>>>>
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>>>>>>>>>>>>>
>>>>>>>>>>>>> Onleihe in der Mediathek Renningen ab 14.10.2017
>>>>>>>>>>>>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Digitales_Lesen

Göttinger Urheberrechtstagung 2017

Die mail an inetbib zur info auch
an die AKI-list und die i-worker.



Viele Grüße, Karl Dietz
http://blog.karldietz.de
mobil 0172 / 768 7976

Effektive und kreative Recherche im Internet
https://www.facebook.com/karldietz40



> Sehr geehrte Damen und Herren,
>
>
>
> mit dem frühen Herbstbeginn rückt auch die 11. Göttinger Urheberrechtstagung am 15.11.2017
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> unter der Leitung von Prof. Dr. Gerald Spindler und Prof. Dr. Andreas Wiebe LL.M. (Virginia) nun schnell näher.
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> Auch in diesem Jahr möchten wir Ihnen zahlreiche interessante Vorträge und eine Podiumsdiskussion unserer ausgewiesenen Experten aus Wissenschaft und Praxis bieten.
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> Leitthema und Schwerpunkt unserer Vorträge soll dabei die aktuelle Debatte zur Urheberrechtsproblematik auf europäischer und nationaler Ebene bilden.
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> Wir freuen uns Ihnen auch im Oktober noch ein Ticketkontingent anbieten zu können.
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> Tickets können daher zum regulären Preis von 166,60 €* unter http://www.urheberrechtstagung.de/produkt/ticket/ erworben werden.
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> *Im Ticketpreis sind der Tagungsbeitrag, Verpflegungskosten inkl. USt. und eine Tagungsmappe enthalten.
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> Nehmen Sie als Rechtsanwalt an der Tagung teil, so stellen wir Ihnen gerne eine Bescheinigung nach § 15 FAO aus.
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> Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!
> Ihr Organisationsteam
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> http://www.urheberrechtstagung.de/
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> Das Tagungsprogramm im Überblick
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> Verfassungsrecht und Urheberrecht
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> BVR Prof. Dr. Andreas L. Paulus, Bundesverfassungsgericht, Karlsruhe
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>
> Aktueller Stand der Urheberrechtsproblematik in Brüssel und Berlin
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>
> MR Matthias Schmid, Referatsleiter „Urheber- und Verlagsrecht", Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Berlin
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>
> Anschließende Podiumsdiskussion mit
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>
> RD'in Bettina Klingbeil, Referatsleiterin „Grundsatzfragen und Rahmenbedingungen des Digitalen Wandels", Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
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>
> RA Dr. Martin Schaefer, Boehmert & Boehmert, Berlin
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>
>
> MR Matthias Schmid, Referatsleiter „Urheber- und Verlagsrecht", Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Berlin
>
>
>
>
>
> eLendig
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> -----------
>
> Prof. Dr. Benjamin Raue, Universität Trier
>
>
>
>
>
> Verwaiste und vergriffene Werke
>
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>
> Dr. Robert Staats, Geschäftsführender Vorstand VG Wort, München
>
>
>
>
>
> Text- and Data-Mining
>
> ------------------------------
>
> Prof. Dr. Franz Hofmann, LL.M. (Cambridge), Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
>
>
>
>
>
> Dateneigentum
>
> ---------------------
>
> Prof. Dr. Andreas Wiebe, LL.M. (Virginia), Georg-August-Universität, Göttingen
>

KW40 ... OpenSpace 2017

Commons reloaded - Digitalisierung als Chance für die Zivilgesellschaft?

Vortrag und Debatte mit Felix Stalder

Die Diskussion um Commons (öffentliche Güter in gemeinsamer Nutzung
und Verwaltung) erlebt eine Renaissance: Stichwort Bürgernetze,
Stichwort Freie Software und Makerspaces. Einer der Gründe dafür ist,
so Felix Stalder, dass sich horizontale, demokratische Prozesse mit
digitalen Technologien sehr viel effektiver organisieren lassen. Kann
die Wiederentdeckung der Commons die Bürgergesellschaft stärken gegen
die postdemokratische Aushöhlung des Gemeinwesens? Ermöglichen
Fab-Labs lokale ökonomische Strukturen jenseits von Markt und Staat?
Sind Commons eine echte, fundamentale Alternative für die
Zivilgesellschaft auf der Höhe der Zeit?

Mit Kommentaren von
Dr. Christa Müller, Leiterin der Forschungsgesellschaft anstiftung und
Dr. Stefan Lücking, Referat Mitbestimmung im Wandel der Hans-Böckler-Stiftung.

Moderation: Carla Sappok, SWR

In der Reihe "Schaffe 4.0" in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek
Stuttgart und dem Deutschen Gewerkschaftsbund Baden-Württemberg.

Do, 5. Oktober, 19.30 Uhr
Stadtbibliothek Stuttgart, Max-Bense-Forum
Mailänder Platz 1, 70173 Stuttgart

Eintritt: 5€, erm. 3€
Anmeldung: Tel. 0711 216-91100 /-96527
karten.stadtbibliothek@stuttgart.de




Viele Grüße, Karl Dietz
http://blog.karldietz.de
mobil 0172 / 768 7976

Effektive und kreative Recherche im Internet
https://www.facebook.com/karldietz40




> 14.10.2017, 9–18 Uhr
> Tagung: Der Umgang mit den früheren KZ-Außenlagern nach 1945.
> Perspektiven des Erinnerns heute
>
> Veranstalter: Gedenkstättenverbund Gäu-Neckar-Alb e. V., die
> KZ-Gedenkstätten Bisingen, Eckerwald, Hailfingen/Tailfingen und der AK
> „Wüste" Balingen
>
> Zeit: 9–18 Uhr Ort: Bürgerhalle Gäufelden-Tailfingen (Hauptstr. 35,
> 71126 Gäufelden)
>
>
>
> das denkmal in tailfingen ist sehr sehenswert
> einige fotos von mir sind hier zu sehen:
>
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>
> Karl Dietz: Mahnmal in Hailfingen
> karldietz.blogspot.com/2010/05/mahnmal-in-hailfingen.html
> Eröffnung KZ-Gedenkstätte Hailfingen/Tailfingen.
>
>
>
>
>
>
>> Termine und Infos in und um #Herrenberg
>>
>> 6.4 Nicht weit weg: Museum Ritter ab 14.10.2017, 17 Uhr
>> 6.5 Vereine fit machen fuer die Zukunft - Fortbildung ab 04.11.
>> 6.6 Deutsch-englischer Stammtisch in Herrenberg
>> 6.7 HERRENBERG DIGITAL - IT meets Mittelstand - 11.10.2017, 08.30-10.00 Uhr
>> 6.8 Weltcafe am 04.10. um 17 Uhr im Klosterhof
>> 6.9 Galerie der Stadt Herrenberg
>> 6.10 Kommunales Kino in der VHS Herrenberg
>> 6.11 Ausstellung in der Galerie im Kulturzentrum
>> 6.12 Warentauschboerse am 07.10. in der Mehrzweckhalle
>> 6.13 Figurentheater mit Christine Kuemmel
>> 6.14 Esperanto in Herrenberg
>> 6.15 Skulpturenpfad Jerg Ratgeb
>> 6.16 Vortrag zur Hexenverfolgung am 10.10. im Stadtarchiv
>>
>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Hauptseite#Herrenberg
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>>
>>> SPAGAT e.V. gegründet
>>> Am 13. September wurde in Waiblingen auf Initiative von Siggi Bayer
>>> und Gert Aldinger der Verein „SPAGAT e.V." gegründet. Er hat sich zum
>>> Ziel gesetzt, Menschen in sozialen Notlagen zu helfen, Ämterbegleitung
>>> für jugendliche und erwachsene bedürftige Menschen zu organisieren,
>>> sowie persönliche Beratung und Unterstützung von sozial
>>> benachteiligten, einkommensarmen und überschuldeten Personen
>>> anzubieten.
>>> Außerdem soll am Vereinssitz in der Kurzen Str. 20 in Waiblingen ein
>>> Treffpunkt eingerichtet werden sowie Kleinkunstveranstaltungen in den
>>> Bereichen Kultur und Literatur stattfinden.
>>> Das 1. offene Treffen findet am 4.10.2017 um 19 Uhr am Vereinssitz in WN statt.
>>> Wer mitarbeiten möchte, sollte sich bitte wenden an: Siggi Bayer, Tel.
>>> 33243, Email: siggi-bayer@t-online.de
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>> 5 Termine
>>>>
>>>> 5.1 OpenSpace real - 04.10.2017 in Herrenberg
>>>> 5.2 Dt. Ebook Award - Buchmesse Ffm - 12.10.2017
>>>> 5.3 E-Books und mehr in der Onleihe - 13.10.2017 - S-Untertürkheim
>>>> 5.4 Vortrag zur neuen Onleihe in der Mediathek Stadt Renningen am 14.10.2017
>>>> 5.5 Workshop mit Wolfgang Tischer am 14.10.2017 in Frankfurt
>>>>
>>>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Digitales_Lesen#Termine