WikiTribune - the news we trust ... #trauschauwem

Seven steps to creating a new fact check on WikiTribune
Here are the steps needed to start and publish any fact checking
report on WikiTribune.
https://www.wikitribune.com/project/seven-steps-to-create-a-new-fact-checking-report-on-wikitribune



Die info oben ging eben via wikitribune ein.
Die zwei zitierten zeilen sind aus 2017



>>> Jimmy Wales gründet faktenbasiertes News-Wiki
>>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Jimmy_Wales



Der wikitribune newsletter ist ein informativer und lesenswerter
und 1baustein im thema "trau schau wem!"
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Trau_schau_wem




Viele Grüße, Karl Dietz
Mobil 0172 / 768 7976

Blog: https://karldietz.blogspot.com
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E-Learning / Seminare / Vorträge
Internet / Recherche / Social Media / Digitales Lernen
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Ausstellung zu: #graphicNovels in #Waiblingen ... #TAOmooc

1

Graphic Novels in Waiblingen
Vernissage am 28.09. 19h

https://calendar.google.com/event?action=TEMPLATE&tmeid=N21xYTU3NmdvbGhsYnBncnVqZGExcjdvYTEgNHEyM2Zoc3Jkc2k1czA5Y2MwbjJxZjdtMjBAZw&tmsrc=4q23fhsrdsi5s09cc0n2qf7m20%40group.calendar.google.com




2

Fest:
10 Jahre Gemeindebücherei Jettingen am 29.09. 10-13h
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/2018#SEP18




3

OpenSpace.real in Herrenberg
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Digitales_Lesen#Termine_und_Infos




4

Skulpturenpfad Jerg Ratgeb -- Fuehrung am 27.09. 15 Uhr
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Hauptseite#Herrenberg


+


weitere Termine im karl.DZ.kalender
https://calendar.google.com/calendar/embed?src=4q23fhsrdsi5s09cc0n2qf7m20%40group.calendar.google.com&ctz=Europe%2FBerlin




Viele Grüße, Karl Dietz
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Kalender: blickwinkel bibliothek 2019

>
>
> blickwinkel-bibliothek
>
> Hrsg.: Andrea Nikolaizig, Roland Scherzer-Heidenberger 29,90 €
> blickwinkel bibliothek 2019 Wandkalender Format 47 cm (H) x 55 cm (B).
>
> 12 farbige Monatsblätter mit farbigem Deckblatt und Übersichtsblatt,
> das Informationen zu den jeweiligen Bibliotheken enthält.
> Folienabdeckung und Kartonrückwand. Spiralbindung.
>
> Bibliotheken sind besondere öffentliche Arbeits- und Freizeitorte
> geworden und ihre Gebäude prägen heute selbstbewusst die Stadtbilder.
>
> Sechs außergewöhnliche internationale Bibliotheken mit Innnen- und
> Außenansicht (aus Deutschland, Japan, Spanien, Korea und Frankreich)
> werden im Bibliothekskalender blickwinkel bibliothek 2019 vorgestellt.
>
> Der Bibliothekskalender entstand in Zusammenarbeit mit Lehrenden und
> Studierenden der HTWK Leipzig.
>
> https://www.bibspider.de/BlickwinkelBibliothek2019
>


Anbei ein foto aus dem aktuellen kalender 2018


>
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André Gorz: Entsinnlichung des Wissens

Heute ist sein 11. todestag. einiges auch im AKI-wiki auf
http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Andre_Gorz




2010-01-20 14:53 GMT+01:00 Karl Dietz <karl.dz@gmail.com>:
> vor langer zeit
>
> On 9/10/05, Karl Dietz <karl.dietz@online.de> wrote:
>> vor langer zeit
>>
>> Am 27 Nov 2003, um 12:32 hat Karl Dietz geschrieben:
>>> Am 21 Aug 2003, um 17:36 hat Karl Dietz geschrieben:
>>>
>>> >
>>> > taz-interview in 08/2003 mit Andre Gorz.
>>> >
>>
>> Entsinnlichung des Wissens
>>
>>
>> Wenn "Humankapital", also menschliche Fähigkeiten und nicht
>> formalisierbares Wissen, wichtiger wird als Sachkapital, im
>> spätkapitalistischen System aber auch Humankapital nur in
>> privatisierter Form verwertet werden kann, ergeben sich Widersprüche
>> zwischen materieller Form und immateriellen Wissensinhalten. Der
>> Sozialphilosoph André Gorz geht diesen Widersprüchen in seinen
>> jüngsten Untersuchungen nach
>> Interview THOMAS SCHAFFROTH
>>
>> "Was für ein Unterschied zu den wendigen Pariser Modephilosophen, die
>> auch schon mal vor den Trümmern Sarajevos posieren! Gorz hat kleinere
>> Auflagen, nachhaltigeren Einfluss - und keine Illusionen",
>> charakterisiert SPD-Politiker und Medienwissenschaftler Peter Glotz
>> André Gorz.
>>
>> 1923 in Wien als Sohn eines jüdischen Holzhändlers geboren, verbrachte
>> Gorz die Kriegsjahre in der Schweiz und ließ sich nach Kriegsende in
>> Paris nieder, wo er mit Sartre an dessen Zeitschrift Les Temps
>> modernes und später als Redakteur bei den Zeitschriften LExpress und
>> Le Nouvel Observateur arbeitete. Der undogmatische Marxist Gorz trug
>> zur Verbreitung der Theorien von Herbert Marcuse und Ivan Illich bei.
>> Seine eigenen Schriften wie "Abschied vom Proletariat" (dt. 1980) und
>> "Wege ins Paradies - Thesen zur Krise, Automation und Zukunft der
>> Arbeit" (dt. 1984) sollten für ökologische Linke Kultbücher werden.
>> Gorz, der heute mit seiner Frau im Burgund lebt, setzt sich in seinen
>> Studien mit der Verwandlung der Arbeit in Ware auseinander ("Arbeit
>> zwischen Misere und Utopie", dt. 2000) und kritisiert die herrschende
>> Klassengesellschaft, die alle Materie in Ware umzuformen trachtet
>> ("LImmatériel. Connaissance, valeur et capital", Editions Galilée,
>> Paris 2003).
>>
>> taz.mag: In Ihrem neu erschienen Buch "LImmatériel" stellen Sie die
>> Frage, ob es eine kapitalistische Wissensgesellschaft überhaupt geben
>> kann. Sie sind aber der Meinung, dass Wissensökonomie und Kapitalismus
>> nicht vereinbar sind. Warum?
>>
>> André Gorz: Weil in der so genannten Wissensökonomie die Maßstäbe der
>> herkömmlichen Ökonomie nicht länger gelten. Die wichtigste
>> Produktivkraft, Wissen, ist nicht mehr quantifizierbar, die auf Wissen
>> gegründete Arbeitsleistung ist nicht mehr in Arbeitsstunden messbar.
>> Und die Umwandlung von Wissen in Kapital - in Geldkapital - stößt
>> trotz aller Kunststücke auf unlösbare Schwierigkeiten. Kurz: Die drei
>> fundamentalen Kategorien der politischen Ökonomie, Arbeit, Wert und
>> Kapital, können nicht mehr rechnerisch erfasst werden. Das macht auch
>> Begriffe wie Mehrwert, Mehrarbeit, Tauschwert, Bruttosozialprodukt
>> immer schwerer anwendbar. Die Makroökonomen tasten im Dunkeln, wenn
>> sie versuchen, die wirtschaftliche Leistung und Entwicklung mit
>> herkömmlichen Kategorien zu messen. Die Wissensökonomie ist im Grunde
>> eine tiefgreifende Krise des Kapitalismus und weist auf eine andere,
>> neu zu gründende Ökonomie hin. Das begründet auch die weltweite
>> Diskussion über die Frage, was Reichtum eigentlich ist, welchen
>> Kriterien er entsprechen soll.
>>
>> Jeremy Rifkin hat in seinem Buch "Access" gezeigt, dass immaterielles
>> Wissenskapital bei der Wertschöpfung eine überwiegende Rolle spielt
>> und den wichtigsten Teil des Firmenkapitals darstellt. Firmen lagern
>> ihr Sachkapital aus und verkaufen nur noch Wissen und
>> Dienstleistungen.
>>
>> Dem ist so. Als "Wissen" bezeichnet man aber sehr unterschiedliche
>> Sachen. Es gibt keinen einheitlichen Maßstab. Da haben wir die
>> künstlerischen Fertigkeiten, die Fantasie und die Kreativität, die in
>> der Werbung, dem Marketing, dem Design, der Innovation beansprucht
>> werden, um den Waren, auch den ordinärsten, einen künstlerischen,
>> symbolischen, unvergleichbaren Wert zu verleihen. Werbung und
>> Marketing sind wahrscheinlich die größte Wissensindustrie. Indem sie
>> die Waren mit einzigartigen, unvergleichbaren Qualitäten versehen,
>> können die Firmen ihre Ware eine Zeit lang zu überhöhten Preisen
>> verkaufen. Sie verfügen über eine Art von Monopol, verschaffen sich
>> eine Monopolrente und umgehen momentan das Wertgesetz.
>>
>> Wie ist bei diesem Prozess das Verhältnis von Wissen und Kenntnissen?
>>
>> Wissen im Sinne von technischen und wissenschaftlichen Verfahren und
>> Kenntnissen mag eine ähnliche Rolle spielen, doch hat seine
>> Wirkungsbreite und sein Gebrauchswert eine viel direktere Wichtigkeit.
>> Im Unterschied zu künstlerischen und innovativen Fertigkeiten können
>> Kenntnisse und Verfahren von ihren BenützerInnen getrennt
>> weitergegeben, formalisiert, digital umgeschrieben und in Computern
>> ohne menschliches Zutun produktiv eingesetzt werden. Unter diesem
>> Gesichtspunkt ist Wissen fixes Kapital, Produktionsmittel. Aber es
>> weist gegenüber früheren Produktionsmitteln einen entscheidenden
>> Unterschied auf: Man kann es praktisch kostenlos in grenzenlosen
>> Mengen verfielfältigen. Wie aufwändig seine ursprüngliche Erarbeitung
>> auch sein mag, tendiert digitalisierbares Wissen dazu, kostenlos
>> zugänglich und verwendbar zu werden. Denn wenn es millionen- oder
>> milliardenfach vervielfältigt und genützt wird, schlagen seine
>> ursprünglichen Kosten kaum noch zu Buch. Das gilt für alle
>> Softwareprogramme wie auch für den Wissensinhalt von Medikamenten.
>>
>> Wenn es als fixes Kapital funktionieren und zur Mehrwertabschöpfung
>> dienen soll, so muss Wissen folglich ein patentiertes Monopoleigentum
>> sein, welches seinem Inhaber eine Monopolrente einbringt. Von der Höhe
>> der Rente, die man erwarten kann, hängt der Kurs ab, den das
>> Wissenskapital an der Börse erreicht. Auf dieser Grundlage lassen sich
>> gigantische Finanzblasen aufblähen, die eines Tages jedoch jäh
>> zerbersten. Der seit Mitte der Neunzigerjahre voraussehbare
>> Börsenkrach beweist, wie schwierig es ist, Wissen in Geldkapital
>> umzuwandeln und als Wissenskapital funktionieren zu lassen.
>>
>> Sie weisen nun wiederholt darauf hin, dass die Wissensökonomie auf die
>> Notwendigkeit einer "anderen Ökonomie" und einer anderen Gesellschaft
>> hinweist, deren Möglichkeiten sich auch praktisch abzeichnen.
>>
>> Ja, das Wissen ist keine ordinäre Ware. Es eignet sich nicht dazu, als
>> Privateigentum behandelt zu werden. Seine Inhaber verlieren es nicht,
>> wenn sie es weitergeben; je weiter es verbreitet ist, umso reicher ist
>> die Gesellschaft. Es verlangt, als Gemeingut behandelt und von vorne
>> herein als Resultat gesamtgesellschaftlicher Arbeit betrachtet zu
>> werden. Denn seine Privatisierung beschränkt seinen gesellschaftlichen
>> Nutzwert. Das ist in den letzten zehn oder zwanzig Jahren so
>> offensichtlich geworden, dass sich weltweit eine antikapitalistische
>> Front im Kampf gegen die Wissensindustrie gebildet hat; gegen die
>> Chemie- und Pharma-Industrie, aber auch gegen die Software-Industrie,
>> namentlich Microsoft.
>>
>> Der Wissenskapitalismus eignet sich ja nicht allein das von ihm
>> geschröpfte Wissen an. Er privatisiert auch ausgesprochene Gemeingüter
>> wie das Genom von Pflanzen, Tieren und Menschen und greift kostenlos
>> auf kulturelles Gemeingut zu, um es als kulturelles Kapital, als
>> "Humankapital", zu verwerten. Darunter verstehen sich hauptsächlich
>> die menschlichen Fähigkeiten und nicht formalisierbare Formen von
>> Wissen, welche die Individuen im täglichen Verkehr mit ihren
>> Mitmenschen entwickeln. Instrumentalisiert und ausgebeutet wird also
>> im "capitalisme cognitif" - wie ihn Theoretiker in Frankreich, die
>> Toni Negri nahe stehen, nennen - nicht nur die geleistete Arbeitszeit,
>> sondern auch die in der Nichtarbeitszeit vollzogene unsichtbare
>> Selbstentfaltungs- und Bildungszeit. Letztere wird eine der
>> wichtigsten Quellen von Produktivität und Wertschöpfung. Eine
>> wirkliche Wissensgesellschaft würde erfordern, dass die Wirtschaft in
>> den Dienst von Bildung und Selbstentfaltung gestellt wird, und nicht
>> umgekehrt, wie heute. Diese Einsicht finden wir schon bei Marx, der
>> schrieb, eigentlicher Reichtum sei "die Entwicklung aller menschlichen
>> Kräfte als solcher, nicht gemessen an einem vorgegebenen Maßstab". Die
>> Forderung nach garantiertem Existenzgeld hat hier eine Grundlage.
>>
>> Wie gestaltet sich die "andere Ökonomie", jenseits vom Kapitalismus?
>>
>> Beispielsweise in den Free Nets und in der Kultur der freien Software
>> mit offenem Quellcode für Internet-Benutzer. Die meisten Unternehmen
>> arbeiten bereits in Netzwerken. Sie stimmen ihre Entscheidungen auf-
>> und miteinander ab. Selbstorganisierung und Selbstkoordinierung und
>> freier Austausch sind heute Grundlagen der gesellschaftlichen
>> Produktion. Letztere können folglich ohne zentrale Planung und ohne
>> Vermittlung des Marktes erfolgen. Die vernetzten Produzenten würden
>> sich von vorneherein gezielt auf die den Bedürfnissen entsprechenden
>> Produktionen verständigen und diese "von vorneherein als gemeinsame
>> Tätigkeiten" unternehmen, indem sie Güter und Dienstleistungen
>> tauschen, ohne ihnen vorerst den Warencharakter zu geben. Das Geld
>> würde so überflüssig gemacht und dem Kapital die Grundlage entzogen,
>> eine Theorie, die vor allem Wolf Göring in seinen Studien über
>> Informations- und Kommunikationstechnik entwickelt hat.
>>
>> Eine Wissensgesellschaft in dieser von Ihnen umrissenen Form wäre eine
>> kommunistische Gesellschaft.
>>
>> Genau.
>>
>> Den Vorreitern der künstlichen Intelligenz und des künstlichen Lebens
>> werfen Sie vor, eine posthumane Zivilisation vorzubereiten.
>>
>> Das ist mir ganz wichtig. Der Berliner Philosoph Erich Hörl zeigt
>> beispielsweise in seiner meisterhaften Dissertation auf, wie die
>> Wissenschaft sich im Laufe der letzten 150 Jahren mehr und mehr von
>> der sinnlich erfahrbaren Wirklichkeit losgelöst und durch
>> mathematisierendes Denken nur mehr mathematisch erfassbare Strukturen
>> des Realen aufgedeckt hat. Die beispielsweise in Computern schaltbare
>> mathematische Kalkülsprache hat der Wissenschaft, aber auch dem
>> Kapitalismus, dazu verholfen, sich gegenüber Sinnfragen und
>> gesellschaftlichen Zusammenhängen zu verselbstständigen und nicht
>> Kalkulierbares als nicht real auszuklammern. Die mathematische
>> Entsinnlichung der Denkprozesse hat allmählich zu einer Lebensumwelt
>> und Lebensweise geführt, der die Menschen körperlich und geistig nicht
>> mehr gewachsen sind. Daraus schließen die waltenden Mächte, dass man
>> leistungsfähigere Menschen schaffen muss. Militärischer und
>> ökonomischer Leistungs- und Machtwahn fordern künstliche Intelligenz
>> und künstliche Menschmaschinen. Von einer Wissensgesellschaft wird
>> erst die Rede sein können, wenn sich Wissenschaft und Ökonomie nach
>> gesellschaftspolitischen, ökologischen und kulturellen Zielen richten
>> und nicht nach dem Imperativ der Kapitalverwertung. Dafür gibt es eine
>> noch kleine, aber steigende Anzahl von Befürwortern in den
>> Wissenschaften selbst.
>>
>> THOMAS SCHAFFROTH, Jahrgang 1952, ist Historiker und Journalist. Er
>> lebt in Marseille
>>
>> taz Magazin Nr. 7132 vom 16.8.2003, Seite IV, 289 Zeilen
>> [quelle: http://www.taz.de /pt/2003/08/16/a0248.nf/text.ges,1 ]
>>


die dinge ab hier sind heute sicher anders als damals. be sure. k.


>>> > >
>>> > > dazu noch: als ich gestern im kvk recherchierte, hab ich gesehen,
>>> > > dass dort die autorennamen maskiert werden. das ist imo
>>> > > suboptimal.
>>> >
>>> > suboptimal gehört ja zu meinen lieblingswörter, ich möchte hier
>>> > und heute aber noch ergänzen: dieser fakt ist mehr als suboptimal.
>>> > ich kann mir nicht vorstellen, wozu sowas gut sein soll. dieses
>>> > maskieren verringert die precision unnötigerweise.
>>> >
>>> >
>>> > >
>>> > > allg: der KVK gehört auch zu den wichtigen bib-tools. so wie
>>> > > inetbib, netbib, cool, vab, dib, ...
>>> >
>>> > ...und auch vascoda. und ifb und infedo und fabio und ...
>>> >
>>>
>>> noch: eben war ich wieder im KVK und sah dort folgendes:
>>>
>>> "
>>> Aktueller Hinweis zu buchhandel.de / VLB
>>
>>> Seit Juni 2003 wurde buchhandel.de als Ersatz für das VLB im KVK
>>> angeboten. Nun darf der KVK buchhandel.de weder abfragen noch
>>> einen Link darauf setzen. Bitte beachten Sie dazu den Hinweis der
>>> Betreiber:
>>
>>> In den letzten Monaten wurde buchhandel.de im KVK angeboten. Der
>>> Betreiber dieses Dienstes ist die Firma MSU Medien-Service
>>> Untermain GmbH aus Aschaffenburg. Eigentümerin und Lizenzgeberin
>>> für buchhandel.de ist die Firma MVB Marketing- und Verlagsservice
>>> des Buchhandels GmbH in Frankfurt. Die MVB zieht es vor, dass die
>>> Daten im KVK nicht weiter angeboten werden. Rückfragen bitte
>>> direkt an Dr. Birgitta Schall (b.schall@mvb-online.de) "
>>>
>>> es wird immer schlimmer! wozu sind diese daten eigentlich da, wenn
>>> mann sie nicht recherchieren kann... oh mann.
>>>
>>>
>>
>>>
>>> --
>>> WISSEN2 - info re:search et al.
>>> InfoText und An- und Abmeldung:
>>> http://listserv.shuttle.de/mailman/listinfo/wissen2
>>> --
>>>
>>
>> noch was feines. kann gerne noch mehr ins www. more in short.
>> http://www.karldietz.de/2007/v1.jpg
>>
>> --
>> WISSEN2 (W2) - ...
>> http://listserv.shuttle.de/mailman/listinfo/wissen2
>>
>>
>>
>
> +
>
> Jeremy Rifkin // Die empathische Zivilisation. Wege zu einem globalen
> Bewusstsein //
> Vortrag und Diskussion (in englischer Sprache) // Deutsche
> Nationalbibliothek in Frankfurt am Main //
> Montag, 8. Februar 2010, 19 Uhr
> Jeremy Rifkin
>
> Jeremy Rifkin entwirft eine neue, optimistische Perspektive auf die
> globale Zukunft: Das Zeitalter der Vernunft wird vom Zeitalter der
> Empathie abgelöst. Die lange gültige Vorstellung von der aggressiven,
> materialistischen und egoistischen Natur des Menschen muss korrigiert
> werden. Um globale Herausforderungen wie die Wirtschaftskrise und den
> Klimawandel zu bewältigen, brauchen wir ein verändertes Menschenbild
> auf der Grundlage der Empathie. Von höchster Bedeutung wird es dabei
> sein, in allem, was wir tun, die Konsequenzen für andere zu bedenken
> und auf die Interessen und Positionen anderer einzugehen. Jeremy
> Rifkin ist Gründer und Vorsitzender der Foundation on Economic Trends
> in Washington D.C. und zählt zu den bekanntesten gesellschaftlichen
> Vordenkern unserer Zeit.
>
> Eine Veranstaltung von: Campus Verlag, Deutsche Nationalbibliothek,
> Hessische Landeszentrale für politische Bildung und US-Generalkonsulat
> Frankfurt in Kooperation mit der Deutsch-Britischen Gesellschaft e.V.
> und der Frankfurter Buchmesse
>
> Eintritt frei. Anmeldung bis 5. Februar unter presse@campus.de oder
> Fax 069 - 976 516 78
>
> via d-nb
>
> +
>
> wer in w2 ist, dem könnte die listex gefallen. et vice versa.
>
>
> --
> MfG, Karl Dietz
> http://karldietz.blogspot.com

ELINET-video zu: Jedes Kind muss lesen lernen!

78.000 Unterschriften unter die Hamburger Erklärung "Jedes Kind muss
lesen lernen" - und wir sammeln weiter! Wir haben gemerkt, dass sehr
viele Menschen, z.B. viele Lehrer, noch gar nichts von unserer
Kampagne wissen. Also: verbreiten!

Das hat jetzt auch ELINET getan, das von der EU eingesetzte Netzwerk
zur Förderung der Lese- und Schreibfähigkeit, das eine eigene
Presserklärung zur Unterstützung unserer Erklärung herausgegeben hat.
Super! Hier ein ELINET Video zum GRUNDRECHT auf Lese- und
Schreibfähigkeit: http://www.eli-net.eu/about-us/literacy-declaration/



die dynamik dieser petition ist beeindruckend.



2018-09-03
> Jedes Kind muss lesen lernen!
> Birgit Dankert 03.09.18 11:45
> https://www.wbg-wissenverbindet.de/blog/detail/sCategory/43047/blogArticle/144
>
>
> in ascii
>
>
> Lesebiographien sind von Lebensläufen nicht zu trennen. Eine Tante las
> mir ausdauernd vor und ich sprach die Texte mit den Fingern unter den
> Worten auswendig nach. Lesen lernte ich später, als ich mit Eltern und
> Bruder nach dem Zweiten Weltkrieg in ein Dorf im Münsterland kam. In
> den Räumen einer kümmerlichen evangelischen Volksschule für uns
> „Flüchtlingskinder" tat sich mir mit den (Schul-)Büchern, mit Briefen,
> Reklameschildern und gedruckten Informationen („Der Kaspar kommt") das
> Paradies auf. Ich war gerettet. Immer wieder erfuhr ich Hilfe und
> Förderung – von Lehrern, in Bibliotheken, auf Reisen und später in
> einer langen Berufslaufbahn. Wie das Lesen den zielführenden Gebrauch
> digitaler Medien lenkt, hat mir schließlich einer meiner Studenten
> beigebracht.
>
> Deutschland ist ein wohlhabendes, demokratisch gefestigtes Land,
> dessen Grundgesetz und Infrastruktur dem Lesenlernen nicht im Wege
> stehen. Die Versprechungen dieses Landes lösen sich für den Einzelnen
> und die Gemeinschaft ein, wenn Grundvoraussetzungen, Fähigkeiten und
> Qualifikationen gegeben sind – und dazu gehört das flüssige, den Sinn
> des Textes aufnehmende Lesen. Wir haben den Prozess des Lesenlernens
> an die Schule delegiert. Jedes Kind muss in die Schule gehen. Aber
> jeder Lehrer, jede Studie zur Lesefähigkeit vermittelt auch die
> Einsicht, dass erfolgreiche Lesebiographien mehr als eine
> Voraussetzung benötigen. Nur die Kombination von zahlreichen
> lesefördernden Faktoren gewährleisten einen beständigen,
> zielgerichteten Lesehabitus.
>
> Die Initiatorin der Hamburger Erklärung, die erfolgreiche und vielfach
> preisgekrönte Kinder- und Jugendbuchautorin Kirsten Boie, kennt dieses
> Knäuel der Lesemotivationen, Lesegelegenheiten, Vorbilder, Methoden,
> der Hindernisse und Schranken zum mühelosen und spielerischen Lesen
> aus unterschiedlicher Sicht. Das Lesen wie das Nicht-Lesen hat sie als
> promovierte Literaturwissenschaftlerin, als Lehrerin in Schulen
> unterschiedlicher Hamburger Milieus, als Mutter und in 30 Jahren
> Erfahrung bei Lesungen für 3- bis 16Jährige quer durch Deutschland und
> die Welt kennen gelernt. Sie schlägt Alarm und 25 besorgte Hamburger
> Bürger, deren Berufs- und Lebenserfahrung sie ebenfalls für bessere
> schulische und außerschulische Ausstattungen rund ums Lesen eintreten
> lässt, sind ihr gefolgt.
>
> Wir glauben, dass die Autoren, Mitarbeiter, Leser, Mitglieder und
> Freunde der Wissenschaftlichen Buchgesellschaft von dieser Hamburger
> Erklärung „Jedes Kind muss lesen lernen" erfahren sollten. Sie alle
> wissen ja, welche Bedeutung das Lesen für Sie besitzt.
>
> Bitte helfen Sie uns bei dem Versuch, die bildungspolitischen
> Rahmenbegingen für das Lesenlernen zu verbessern. Wir haben jetzt fast
> 50.000 Unterschriften gesammelt.
>
> Sie finden die „Hamburger Erklärung" und die Möglichkeit zur Unterschrift unter
> https://chn.ge/2vHN2he
>
> Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit
> Birgit Dankert
>
> https://www.wbg-wissenverbindet.de/blog/detail/sCategory/43047/blogArticle/144
>
>
>
> 030918 via facebook
> fast 50.000 ... wow
>
>
>
>
> 2018-08-23 13:58
>> Hamburger Erklärung: Jedes Kind muss lesen lernen
>>
>> Vor einer Woche hat Kirsten Boie die Petition gestartet, mit der sie
>> das Lesenlernen stärker in den Fokus der Bildungspolitik rücken
>> möchte. Bereits über 39.000 Unterstützer hat die Petition. Am
>> Weltkindertag am 20. September soll die Petition mit den
>> Unterschriften den Bildungsministerien der Länder und des Bundes und
>> der Kultusministerkonferenz übergeben werden. Anlass der Petition war
>> die letzte IGLU-Studie. Diese belegt, dass ein Fünftel der
>> Zehnjährigen in Deutschland nicht sinnentnehmend lesen kann. (MSch)
>> https://www.change.org/p/jedes-kind-muss-lesen-lernen
>>
>> 230818 via facebook
>> fast 40.000 ... wow
>>
>>
>>
>>
>> 1gedanke am tag des hashtags: die letzten tage ging ja einiges an
>> sw-fotos mit #librarylife in die digitale welt.
>> die nächste aktion könnte im kontext zur aktion von frau boie sein.
>> s.a. https://twitter.com/search?q=kirsten%20boie&src=typd
>>
>> nb. eben sah ich, dass es schon 2009 eine #hamburgererklärung gab
>> https://twitter.com/hashtag/HamburgerErkl%C3%A4rung?src=hash
>>
>>
>>
>>
>> 2018-08-19
>>> Inzwischen haben viele ganz unterschiedliche Medien über unsere Aktion
>>> „Jedes Kind muss lesen lernen!" berichtet (s.u.) – und das war nur
>>> möglich, weil so viele Menschen die Hamburger Erklärung auf
>>> change.org/hamburger-erklaerung unterzeichnet haben! Ca. 30 000 in nur
>>> vier Tagen sind ein unglaublicher Erfolg – aber jetzt sollte es
>>> trotzdem weitergehen. Wir alle haben Netzwerke von Freunden,
>>> Arbeitskollegen, Familie, Sportkollegen – wenn jetzt möglichst viele
>>> von uns Sammelmails an diese Menschen verschicken mit dem Hinweis,
>>> warum uns das Problem wichtig ist, und das mit dem Link
>>> change.org/hamburger-erklaerung, dann würde das ganz sicher noch
>>> einmal enorm helfen. – Ich weiß, vielen fehlt die Zeit und ich weiß
>>> auch, dass mancher so etwas nicht so gerne tut aus Sorge, andere zu
>>> belästigen. Aber die Anregung wollte ich wenigstens geben. Wenn auf
>>> diese Weise noch einmal viele Menschen aufmerksam würden, wäre das
>>> großartig!
>>>
>>> Kirsten Boie via facebook
>>> 30.000 in vier tagen. wow.
>>>
>>>
>>>
>>>
>>>>>> 2018-08-16 17:06
>>>>>>> Nach nur eineinhalb Tagen haben mehr als 11.000 Menschen die Hamburger
>>>>>>> Erklärung "Jedes Kind muss lesen lernen!" unterzeichnet!
>>>>>>> Das zeigt, wie viele Menschen es in
>>>>>>> Deutschland gibt, die das Lesen enorm wichtig finden - und es ist eine
>>>>>>> wunderbare Unterstützung für Bildungspolitiker, denen es ebenso geht,
>>>>>>> wenn sie sich darum bemühen, Haushaltsmittel für diese Aufgabe zu
>>>>>>> bekommen! Danke an alle - und weitermachen, weitermachen,
>>>>>>> weitermachen!
>>>>>>>
>>>>>>> Kirsten Boie via facebook um 17 Uhr
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>>
>>>>>>> 2018-08-16 10:34
>>>>>>>> Jedes Kind muss lesen lernen! So heißt unsere Erklärung auf
>>>>>>>> https://chn.ge/2nDC4ol, die schon in den ersten 24 Stunden
>>>>>>>> 2700 Unterzeichner gefunden hat. Aber das ist noch lange nicht genug,
>>>>>>>> wenn wir deutlich machen wollen, wie vielen Menschen in Deutschland
>>>>>>>> die Lesefähigkeit unserer Kinder wichtig ist! Bitte teilt und
>>>>>>>> unterzeichnet die "Hamburger Erklärung" zum Thema Lesen! Gestern am
>>>>>>>> 15.8. war ich zu diesem Thema auch bei Markus Lanz - wer sich das
>>>>>>>> ansehen will: Das Thema beginnt ungefähr ab Minute 41.
>>>>>>>>
>>>>>>>> Kirsten Boie via facebook
>>>>
>>>>
>>>> siehe auch:
>>>> 350_Projekte_zu:_Lesen_macht_stark
>>>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Digitales_Lesen#350_Projekte_zu:_Lesen_macht_stark
>>>
>>>
>>>
>>>
>>> Viele Grüße, Karl Dietz
>>> Mobil 0172 / 768 7976
>>>
>>> Blog: https://karldietz.blogspot.com
>>> Twitter: https://twitter.com/karldietz
>>>
>>> E-Learning / Seminare / Vorträge
>>> Internet / Recherche / Social Media / Digitales Lernen
>>> http://wiki.aki-stuttgart.de/mediawiki/index.php/Karl_Dietz